Prepaid Tarife: Netzbetreiber und Alternativen

Tipps zur Auswahl des richtigen Tarifmodells

17. März 2014

Auf dem Handymarkt können Nutzer bekanntlich zwischen einer nahezu unüberschaubaren Anzahl an Tarifen wählen. Und da jeder sein Mobiltelefon unterschiedlich nutzt, sollte das Tarifmodell wohlüberlegt gewählt werden. Die Auswahl reicht von günstigen Discount-Tarifen über die einfachen Prepaid-Angebote bis zu umfassenden Smartphone-Tarifen für Vieltelefonierer. Der Angebotsdschungel erfordert einen genaueren Vergleich. Denn nicht immer ist zum Beispiel ein Laufzeitvertrag mit langer Bindung sinnvoll. Einem vermeintlich günstigen Angebot steht eine langfristige Bindung und stetige Kosten gegenüber. Die Alternative Prepaid ist vor allem aufgrund der Kostenkontrolle beliebt. Die Vorteile für die Nutzer sind das Wegfallen von Vertragslaufzeiten, Mindestumsätzen und einer ständigen Grundgebühr. Als eine Zwischenvariante seien noch Vertragstarife mit monatlicher Kündingungsmöglichkeit genannt.

Das breite Angebot auf dem Mobilfunk-Markt

Prepaid Tarife: Netzbetreiber und Alternativen

Neben den etablierten Netzbetreibern haben Verbraucher heute die Wahl zwischen dutzenden Discounter-Anbietern. Schon seit Jahren machen sie den großen Mobilfunk-Konzernen Konkurrenz und sorgen durch regelrechte Preisschlachten für einen sehr dynamischen Markt. Um dem Konkurrenzdruck standzuhalten und attraktive Alternativen bieten zu können, haben Netzbetreiber Prepaid-Billigmarken entwickelt, die in das Segment der Discounter-Tarife einzuordnen sind. Hinsichtlich der Minuten- und SMS-Preise sind die Unterschiede teilweise extrem. Discounter-Angebote sind aber meist die günstigeren.

Bei den Angeboten der Netzbetreiber können die Kunden oft so genannte Bundles erwerben. Dabei werden Paketangebote inklusive subventioniertem Handy verkauft. Wer sowieso ein neues Handy beziehungsweise Smartphone benötigt, kann bei solchen Paketen ein gutes Angebot finden. Ist die Anschaffung eines Neugerätes unnötig, können Discounter-Angebote überzeugen. Hier werden reine Mobilfunktarife angeboten; während verschiedener Aktionen sind auch einige interessante Extras mit dabei.

Die Marktdynamik bringt darüber hinaus regelmäßig Alternativen hervor. Ein Beispiel bildet hier der werbefinanzierte Prepaid-Tarif von netzclub. Kunden wird dabei basierend auf einer Werbefinanzierung kostenloses mobiles Surfen ermöglicht. Um diese praktisch kostenlose Internet-Flat zu finanzieren schickt der Anbieter monatlich eine begrenzte Anzahl an Werbung per SMS oder E-Mail an den Nutzer. Wer diese Werbung akzeptiert, kann den Tarif also kostenlos Nutzen. Wem das Surfen alleine nicht ausreicht, kann zusätzliche Leistungen und Pakete kostenpflichtig dazu buchen.

Individuelles Nutzerprofil analysieren

Grundsätzlich ist es vor der Tarifwahl entscheidend das individuelle Nutzerprofil zu analysieren. Obwohl sich Prepaid-Angebote häufig ähneln, gibt es teilweise markante Unterschiede, wie SMS- und Minuten-Preise in andere Netze oder günstigere Community-Angebote zu anderen Nutzern des gleichen Anbieters. Es gilt Vor- und Nachteile abzuwägen und die jeweils beste Lösung für die persönlichen Ansprüche zu finden. Telefoniert jemand besonders viel, wäre der Minutenpreis entscheidend. Ist hingegen ein »Wenigtelefonierer« ausschließlich daran interessiert regelmäßig zu surfen und Kurznachrichten zu versenden, sollten diese beiden Aspekte beim Preisvergleich im Mittelpunkt stehen. Für jeden Bedarf gibt es ideale Möglichkeiten. Ein Blick auf die letzten Einzelverbindungsnachweise gibt Aufschluss über die Nutzungsgewohnheiten. Hier ist ersichtlich wie viele Kurznachrichten versandt, in welche Mobilfunknetzte telefoniert wurde und wie hoch das Datenvolumen künftig sein sollte. Diese Daten geben einen konkreten Anhaltspunkt und erleichtern die Entscheidung.

Bild: iStockphoto.com/robbiverte

 
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