Telekom warnt vor gefälschten Rechnungen per E-Mail

Enthaltener Download-Link führt zu Schadsoftware

15. Mai 2014

Die Deutsche Telekom warnt aktuell vor Spam-Mails, in denen sich auf eine angeblich noch offene Rechnung der Telekom hingewiesen wird. Dadurch werden die Nutzer dazu gebracht, eine Datei herunterzuladen, welche jedoch einen Schadcode enthält.

Seit dem 13. Mai kursieren der Deutschen Telekom zufolge zahlreiche E-Mails, in denen der Empfänger dazu aufgefordert wird, über einen Download-Link ausstehende Beträge der Telekom-Rechnungen abzurufen. Hinter dem Link verbirgt sich eine als PDF getarnte, ausführbare Datei, die einen Schadcode enthält, der aktuell noch nicht von allen Virenscannern erkannt wird. Dabei geht die Telekom nach eigenen Analysen von einem Trojaner mit derzeit unbekannten Auswirkungen aus.

Wie immer bei solchen E-Mails gilt auch in diesem Fall der Rat, Mails sorgfältig zu prüfen, bevor wir unachtsam auf irgendwelche Links klicken. Eine echte E-Mail der Telekom mit einer Rechnung können die Nutzer unter anderem daran erkennen, dass diese im Betreff die individuelle Buchungskontonummer enthält. Zudem fehlt bei gefälschten E-Mails an Privatkunden die persönliche Ansprache mit dem korrekten Kundennamen.

Kunden können den Rechnungsbetrag aus der E-Mail jederzeit überprüfen, indem sie im abgesicherten Kundencenter unter https://kundencenter.telekom.de Ihre Rechnung einsehen, erklärt die Telekom weiter. Der darin angegebene Rechnungsbetrag sei in jedem Fall richtig. Weist das Rechnungsanschreiben einen anderen Betrag aus, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine gefälschte E-Mail, die umgehend gelöscht werden sollte, lautet der Rat des Unternehmens.

 
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