AVM IFA-Preview: FRITZ!Box 3490, WLAN-Repeater mit DVB-C und Powerline-Adapter

Bereits angekündigte Geräte sollen demnächst auf den Markt kommen

10. Juli 2014

AVM hat in Rahmen einer Preview-Veranstaltung einen Vorschau auf kommende Geräte rund um Heimvernetzung geliefert, welche im September auch auf der IFA 2014 in Berlin im Live-Betrieb gezeigt werden sollen. Zu den Neuheiten, welche auch demnächst auf den Markt kommen sollen, gehört ein Fritz!Box Router, verschiedene WLAN- und Powerline-Adapter und eine neue Version der Fritz!OS Firmware.

AVM FRITZ! Heimnetz
AVM FRITZ! Heimnetz - neue Produkte auf der IFA 2014 (Bild: AVM)

FRITZ!Box 3490

Ganz neu sind die Geräte nicht, die AVM jetzt für die IFA angekündigt hat, denn sie wurden bereits auf der CeBIT in März vorgestellt. Auf der Liste steht zum Beispiel die FRITZ!Box 3490, welche bereits im zweiten Quartal auf den Markt kommen sollte und sich etwas verzögert hat. Der Router soll auch an VDSL-Vectoring Anschlüssen arbeiten können und kann dank sechs Antennen Daten drahtlos via WLAN auf 2,4 GHz und 5 GHz gleichzeitig übertragen, auch nach 802.11AC Standard mit bis zu 1.300 MBit/s. Zur weiteren Ausstattung des Routers gehören zwei USB 3.0 Anschlüsse und die erweiterte NAS-Funktion mit Medienserver und integriertem Online-Speicher.

FRITZ!WLAN Repeater DVB-C für Live-TV im ganzen Haus

AVM Fritz!WLAN Repeater DVB-C

Der neue FRITZ!WLAN Repeater DVB-C kombiniert die Funktionen eines DVB-C-Tuners und eines WLAN-AC-Repeaters in einem Gerät. Frei empfangbare TV-Kabel-Programme lassen sich damit direkt ins Heimnetzwerk streamen und dort auf Notebooks, Tablets und Smartphones darstellen. Dabei wird das TV-Signal vom Kabel-TV-Anschluss über WLAN im ganzen Netzwerk verteilt. Der integrierte Dual-Band-TV-Tuner erlaubt die gleichzeitige Übertragung von zwei unterschiedlichen TV-Streams. Als TV-Empfänger für Smartphones und Tablets soll die neue FRITZ!App TV dienen, die zum Marktstart für iOS und Android zur Verfügung stehen soll. Am PC und Notebook sollen gängige Tools, wie zum Beispiel der VLC-Player, den TV-Signal darstellen können. Gleichzeitig arbeitet das Gerät als ein WLAN-Repeater und funkt gleichzeitig in den Frequenzen 5 GHz (WLAN AC) und 2,4 GHz (WLAN N).

FRITZ!WLAN Repeater 1750E

Mit dem FRITZ!WLAN Repeater 1750E zeigt AVM zudem einen WLAN-Repeater ohne TV-Funktion, der gleichzeitig in zwei Frequenzbändern funkt. Der Repeater ermöglicht Datenübertragung mit bis zu 1.300 MBit/s (5 GHz) sowie WLAN N mit bis zu 450 MBit/s (2,4 GHz) und ist abwärtskompatibel zu den Standards WLAN 802.11g/a/b. Über einen Gigabit-LAN-Anschluss können auch netzwerkfähige Geräte ohne eigenen WLAN-Funk in das Heimnetz eingebunden werden. zudem ist der Repeater recht schlank und damit weniger auffällig an jeder Steckdose einsetzbar. Durch das WPS-Verfahren ist der Repeater per Knopfdruck schnell in das Heimnetz integriert und für maximale WLAN-Sicherheit sorgt die WPA2-Verschlüsselung. Hilfreich für eine optimale Platzierung des Repeaters sind fünf LEDs, die die Qualität der WLAN-Stärke anzeigen.

FRITZ!Powerline 1000E - Daten über die Stromleitung

Mit FRITZ!Powerline 1000E will AVM zudem ein neues Powerline-Adapter auf den Markt bringen, welcher einen Datendurchsatz von bis zu 1 GBit/s über die Stromleitung ermöglichen soll. Die Gigabit-Powerline Technik basiert auf dem HomePlug-AV2-Standard und setzt auf das von WLAN bekannte MIMO-Verfahren für mehr Datendurchsatz. Dabei werden alle drei Adern des Stromnetzes (Phase, Neutralleiter, Schutzleiter) genutzt. Die Nutzer sollen von einem deutlich höheren Datendurchsatz profitieren, als bei bisherigen Adaptern von AVM. Zum anderen sollen die Verbindungen dank des MIMO-Verfahrens auch bei getrennten Stromkreisen oder größeren Distanzen deutlich robuster sein.

Neues FRITZ!OS 6.20 für mehr Transparenz und Sicherheit

Schließlich will AVM auf der IFA 2014 (05. bis 10. September) die neue FRITZ!OS 6.20 Firmware für die aktuellen Geräte-Modelle zeigen. Die neue Version soll mehr Transparenz und Sicherheit im Heimnetz ermöglichen. Auf der neuen Sicherheitsübersicht sehen Anwender nun auf einen Blick, ob das aktuelle FRITZ!OS installiert ist, auf welchen Ports Verbindungen ins Internet und im Heimnetz geöffnet sind und wer sich an der FRITZ!Box an- bzw. abgemeldet hat. Neu ist auch die E-Mail-Benachrichtigung über ein neues FRITZ!OS sowie die standardmäßige Installation notwendiger Updates. Bei vielen aktuellen Modellen der FRITZ!Box besteht zusätzlich die Möglichkeit, jede FRITZ!OS-Version automatisch zu installieren.

Weitere Neuerungen in der Firmware betreffen den Umgang mit den Geräten im Heimnetz. Die FRITZ!NAS-Funktion soll zum Beispiel Tablets und Smartphones besser unterstützen. Zudem soll in FRITZ!NAS ein HTML-Player integriert werden sowie neue Funktionen zur Verwaltung von NAS-Dateien. Außerdem hält die Temperaturanzeige Einzug in das Smart Home von AVM: Mit FRITZ!OS wird der Temperatursensor von FRITZ!DECT 200 und FRITZ!DECT Repeater 100 aktiviert. Mit FRITZ!OS 6.20 unterstützt die FRITZ!Box im Bereich Vectoring das G.INP-Verfahren und sorgt so für noch mehr Leistung am VDSL-Anschluss. Das neue FRITZ!OS wird voraussichtlich Ende Juli für erste FRITZ!Box-Modelle verfügbar sein.

 
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