Umfrage: Smartphone-Nutzer oft gestresst

Smartphones bedeuten auch Stress für die Augen

05. August 2015

Per Smartphone immer und überall erreichbar sein - was zunächst sehr praktisch klingt, kann für manche Nutzer zum Problem werden und auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. So gab bei einer Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Deutschen Bank fast jeder dritte Nutzer (32 Prozent) an, dass sein privater Stress zunimmt, weil er per Smartphone jederzeit erreichbar ist. Dabei kommt das mobile Gerät bei jedem zweiten Nutzer (49 Prozent) eines privaten Mobiltelefons mit Internetanschluss fast andauernd im Laufe des Tages zum Einsatz.

Viel Stress für die Augen im digitalen Zeitalter

Nachrichten checken, Anrufe beantworten, Fotos mit Freunden teilen: Eine Dauernutzung, die nicht ohne Folgen bleibt, denn sie bedeutet auch Stress für die Augen. Denn beim natürlichen Sehen sind die Augen permanent in Bewegung, stellen sich auf verschiedene Lichtverhältnisse ein, wechseln den Fokus von Fern auf Nah und zurück. Dagegen ist das Sehen am Display geprägt von minimalen Blicksprüngen, unnatürlichem Licht, einer konstanten Entfernung. Vor allem letzteres bedeutet für die Augen eine Dauerbelastung, warnt der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA).

Beim Blick auf ein Smartphone müssen die Augen die optische Brechkraft ihrer Linsen erhöhen und sich zur Nasenspitze hin nach innen stellen, um das Display zu fixieren. Aus dieser Beanspruchung der Augen können Beschwerden entstehen, die von Experten unter dem Begriff Computer Vision Syndrome (CVS) zusammengefasst werden. Hierunter fallen unter anderem trockene Augen, unscharfe Sicht, Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen. Menschen, die nach intensiver Nutzung des Smartphones derartige Beschwerden entwickeln, sollten einen Spezialisten aufsuchen.

Bild: iStockphoto.com/alvarez

 
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