CeBIT

O2 All-IP: Neues Festnetzangebot für Geschäftskunden

Telefónica stellt neue Lösung auf der CeBIT vor

16. März 2016

Telefónica Deutschland hat auf der CeBIT sein neues Festnetzangebot für Geschäftskunden vorgestellt. O2 All-IP vereint Telefonanlage, Internetzugang und Telefonanschlüsse in einer Lösung. Kunden sollen davon profitieren, dass alle Dienste aus einer Hand kommen und über gemeinsame monatliche Rechnungen bezahlt werden. Zudem sollen Installation und Administration damit einfacher werden, so der Netzbetreiber.

O2 All-IP vereint Telefonanlage, Internetzugang und Telefonanschlüsse
O2 All-IP vereint Telefonanlage, Internetzugang und Telefonanschlüsse (Bild: Telefónica)

Mit O2 All-IP erhalten Unternehmen einen Festnetzanschluss, für den sie flexibel Dienste hinzubuchen können. Der bisheriger Anschluss kann dabei »im Regelfall« unverändert bleiben, erklärt Telefónica. Dadurch sollen Technikereinsätze oder zeitweise Ausfälle vermieden werden.

Insgesamt stehen bei O2 All-IP vier Dienste bereit, die sich beliebig kombinieren lassen. »Voice ISDN« empfiehlt sich, wenn Geschäftskunden ihre bereits vorhandene ISDN-Telefonanlage mit dem O2 All-IP Anschluss weiter betreiben möchten. Mit »Voice SIP« können die Firmen selbst eine SIP-Telefonanlage an ihrem Standort betreiben. Mit »Digital Phone« erhalten sie stattdessen eine Telefonanlage als Cloud-Lösung. Darüber hinaus liefert der Dienst »Internet« einen Internet-Zugang für das Unternehmen.

Telefónica will den Unternehmen auch bei der Wahl der optimalen Kombination aus Produkten und Tarifen helfen. In »persönlichen Beratungsgesprächen« soll der Geschäftskundenvertrieb den Bedarf der Unternehmen ermitteln und die auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittenen Angebote erstellen, so Telefónica in ihrer Mitteilung. Dabei soll es beispielsweise auch möglich sein, dass Unternehmen für jeden Standort einzeln entscheiden, welche Abrechnungsmethode sie dort nutzen möchten.

Drei verschiedene Tarifmodelle zur Auswahl

Bei den Tarifen können O2 All-IP Kunden zwischen verschiedenen Modellen wählen. Beim »Pooling« kaufen die Unternehmen Pakete an Daten und Minuten, die sich von allen Standorten gemeinsam nutzen lassen. Am Monatsende werden nicht verbrauchte Einheiten in den Folgemonat übernommen.

Mit »Fair Use« erhalten Kunden ein sehr hohes monatliche Inklusiv-Volumen, beispielsweise 1.000 Gigabyte an Daten für jeden Standort. Wenn es einmal überschritten wird, schaltet die Abrechnung automatisch für den Rest des Monats auf »Standardabrechnung« um. Das ist die dritte Tarif-Variante, bei der O2 All-IP exakt nach den verbrauchten Minuten und Gigabytes abgerechnet wird. Telefónica empfiehlt diese Tarifvariante vor allem für Nutzer, deren Verbrauch hohen Schwankungen unterliegt.

 
+++ Anzeige +++