Telefónica: Datenvolumen im Netz auf Allzeithoch

Die Zahlen zur Silvesternacht im O2-Netz

04. Januar 2017

Die Mobilfunknetze werden an Weihnachten und Neujahr immer am stärksten belastet. Vodafone hat bereits neue Rekorde in ihrem Netz gemeldet. Nun zieht auch Telefónica nach und veröffentlicht die Zahlen zu der Netzauslastung zwischen Silvester und Neujahr.

Telefónica

Im abgelaufenden Jahr hat Telefónica die technische Integration der beiden Netze von E-Plus und O2 vorangetrieben. Dieses habe sich zwischen Silvester und Neujahr nun bewährt. Neben dem allgemeinen Umbau wirkte sich auch die automatische Lastverteilung zwischen den Technologien positiv aus, erklärte das Unternehmen. Das insgesamt in nur zwei Tagen übertragene Datenvolumen lag mit 1,5 Millionen Gigabyte so hoch wie nie zuvor. Allein das LTE-Netz von O2 übertrug dabei etwa 38 Prozent des Datenvolumens, der Rest entfiel größtenteils auf das UMTS-Netz.

Doch nicht nur in Sachen Daten konnte das Netz Spitzenwerte liefern – auch bei der Telefonie erreichte es mit fast 183 Millionen Gesprächen einen Spitzenwert. Im Schnitt telefonierten die Kunden etwa zweieinhalb Minuten, insgesamt sprachen die Menschen an beiden Tagen 376 Millionen Minuten miteinander. Wie bereits in den Jahren zuvor verliert die klassische SMS weiter an Boden, sie wird von Messengern wie WhatsApp, Instagramm & Co. überholt.

Stärkste Nutzung erneut kurz nach Mitternacht

Erfahrungsgemäß griffen die Nutzer am Neujahrstag zwischen Mitternacht und ein Uhr am häufigsten zum Smartphone. Nur in dieser einen Stunde flossen bereits 51.000 Gigabyte an Daten über die Mobilfunk-Autobahnen von Telefónica Deutschland.

In dieser Stunde wechselten jedoch nicht nur massenhaft Fotos, kurze Videos und andere Botschaften von Smartphone zu Smartphone – auch das Nutzungsverhalten veränderte sich deutlich. So stieg die Nutzung beim Versand von Daten pünktlich um Mitternacht. In den ersten Minuten des Jahres wurden mehr als dreimal so viele Daten versendet wie üblich, so Telefónica. Absolute Höchstwerte produzierten die in jederlei Hinsicht besonders kommunikationsfreudigen Nutzer in der Silvesternacht in Berlin, Hamburg und München sowie in Köln. In diesen Städten wirkte sich zusätzlich der Ausbau des LTE-Netzes positiv aus, der Großteil des Datentransfers erfolgte hier erstmalig über die 4G-Technologie.

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