Deutsche Telekom: Mehr Umsatz und mehr Kunden im dritten Quartal 2017

Ergebnisprognose für 2017 zum zweiten Mal erhöht

10. November 2017

Die Deutsche Telekom hat auch im dritten Quartal 2017 Umsatz und Ergebnis gesteigert. Auch die Zahl der Kunden-Anschlüsse ist wieder gestiegen.

Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn

Beim Umsatz für den Zeitraum zwischen Juli und September gibt die Deutsche Telekom gegenüber dem Vorjahr einen Plus von 0,8 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro an. Beim beim bereinigten EBITDA gab es im selben Zeitraum einen Plus von 3,3 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Damit setzte sich der starke Aufwärtstrend der ersten sechs Monate beim bereinigten EBITDA auch im dritten Quartal fort. Das führt dazu, dass der Konzern zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognose anhebt. Die Deutsche Telekom erwarte nun für das Gesamtjahr 2017 auf Basis konstanter Wechselkurse ein bereinigtes EBITDA von rund 22,4 bis 22,5 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen mit. Gestartet war die Telekom in das Jahr 2017 mit einer Ergebnisprognose von rund 22,2 Milliarden Euro, die im August auf rund 22,3 Milliarden Euro angehoben worden war. Die Prognose für den Free Cashflow bleibt unverändert bei rund 5,5 Milliarden Euro.

Deutschland – Glasfaserausbau bleibt Wachstumstreiber

In Deutschland verzeichnet die Telekom auch im dritten Quartal 2017 Kundenzuwächse. 700.000 neue Glasfaser-basierte Anschlüsse (FTTC/Vectoring, FTTH) innerhalb von drei Monaten schraubten die Gesamtzahl der Anschlüsse in Betrieb auf 8,9 Millionen, so das Unternehmen. Das waren 2,8 Millionen Anschlüsse oder 45 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Kunden des Bündelprodukts MagentaEINS hat die Marke von 3,5 Millionen überschritten, nach 2,6 Millionen vor einem Jahr. Der Anteil der Haushalte mit einem Breitband-Anschluss der Deutschen Telekom, die MagentaEINS nutzen, sei binnen eines Jahres von 14 Prozent auf 18 Prozent gestiegen, heißt es aus Bonn.

Inzwischen hätten 28,8 Millionen Haushalte nun Zugang zu Glasfaser-basierten Produkten. Das sind 15 Prozent oder 3,7 Millionen Haushalte mehr als noch vor einem Jahr. Knapp zwei Drittel aller Anschlüsse seien inzwischen auf die IP-Technologie umgestellt.

Im Bereich Mobilfunk verzeichnet das Unternehmen bei den Service-Umsätzen ein Plus von 0,9 Prozent. Ohne den Einfluss der Regulierung, die Absenkung von Roaming- und mobilen Terminierungsentgelten, hätte der Zuwachs 3,7 Prozent betragen, so die Telekom.

Auch in anderen Ländern steigen Zahlen. T-Mobile US verzeichnete im dritten Quartal 1,3 Millionen Neukunden. Das war das 18. Quartal in Folge mit mehr als einer Million Neukunden. Die Kundenbasis beläuft sich nun auf 70,7 Millionen Kunden. Im besonders lukrativen Segment der eigenen Vertragskunden gab es einen Zuwachs von 817.000 Kunden.

Und auch in Europa entwickelten sich vor allem die Kundenzahlen zwischen Juli und September sehr positiv. 265.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden, 49.000 neue Breitband-Anschlüsse und ein Plus von 44.000 Kunden bei den TV-Angeboten lauten die Daten, die die Telekom bei ihrem Bericht zum dritten Quartal 2017 vorstellt. Insbesondere die Bündelung von Festnetz- und Mobilfunkprodukten werde in den europäischen Landesgesellschaften immer populärer. Hier betrug der Zuwachs 167.000 auf jetzt mehr als 2 Millionen Kunden.

Weitere Daten finden Interessenten auf der Website der Deutschen Telekom.

Quelle und Foto: Deutsche Telekom

 
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