AVM: Finale Version der Fritz!OS 6.20 Firmware erschienen

99 Neuerungen für mehr Transparenz, Sicherheit und Komfort

12. August 2014

AVM hat die finale Version seiner Router-Firmware Fritz!OS 6.20 veröffentlicht. Der Software-Upgrade für die FRITZ!Box bringt insgesamt 99 Neuerungen und Verbesserungen bei WLAN, DECT, Netzwerkspeicher, Smart Home sowie Kindersicherung. Die Software steht zunächst für die Firtz!Box 7490 zum Download bereit, Upgrades für weitere Fritz!Box Modelle sollen folgen. Wir haben die Neuerungen für Sie zusammengefasst.

AVM Fritz!OS

WLAN: Mehr Übersicht und Performance

Mit FRITZ!OS 6.20 hat AVM den WLAN-Bereich in der Firmware übersichtlicher gestaltet. Dadurch soll die Bedienung einfacher werden. So lässt der WLAN-Gastzugang nun eine komfortable WPS-Anmeldung der Gastgeräte zu. Auch die angemeldeten WLAN-Geräte und wichtige Infos zu jedem Gerät sind jetzt in einer eigenen Übersicht zu finden. Eine automatische Kanalwahl lässt sich ab sofort per Knopfdruck starten. Weiterhin wurde die Performance und Interoperabilität optimiert.

Neue Sicherheitsübersicht für Kontrolle und Transparenz

Eine wesentliche Neuerung ist die Sicherheitsübersicht im neuen Menüpunkt »Diagnose«. Hier sehen Anwender nun auf einen Blick, ob das aktuelle Fritz!OS installiert ist, welche Ports für Verbindungen vom Internet in das Heimnetz geöffnet sind oder wer sich im WLAN und an der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box angemeldet hat. Beim Anlegen neuer Kennwörter in der Fritz!Box wird ab sofort bewertet, wie sicher das Kennwort ist.

Weitere Änderungen betreffen die Verschlüsselung der Verbindungen zur Fritz!Box. so sind jetzt HTTPS-Verbindungen auch innerhalb des Heimnetzes möglich. Dabei wird der Verschlüsselungsstandard TLS 1.2 genutzt, der die Datenübermittlung mit dem AES-Verfahren schützt. Auch der Zugriff auf HTTPS-Dienste der Fritz!Box über DSL- oder Kabelnetze soll damit sicherer sein. Das digitale Zertifikat, das die Fritz!Box-Dienste bei SSL-Verbindungen ausweist, kann mit Fritz!OS 6.20 im- und exportiert werden. Ebenso lässt sich der sogenannte Fingerprint des Zertifikats vom Anwender leicht ermitteln. Wenn vom E-Mail-Anbieter unterstützt, erfolgt die in der Fritz!Box eingerichtete E-Mail-Kommunikation für den Push Service oder für DECT nun immer automatisch verschlüsselt.

Erweiterte Update-Optionen für FRITZ!OS

Die neue Fritz!OS-Version bietet nun auch neue Möglichkeiten für den Update der Software. So erhalten die Nutzer künftig einen Update-Hinweis in der Web-Oberfläche der Fritz!Box oder per e-Mail und können die neue Firmware selbst installieren. Alternativ werden wichtige Sicherheitsupdates automatisch installiert - diese Option ist standardmäßig aktiviert. Bei vielen aktuellen Fritz!Box Modellen soll zudem auch eine neue Firmware-Version sich automatisch installieren lassen.

FRITZ!NAS erstmals mit HTML-Mediaplayer

Fritz!NAS, der Netzwerkspeicher der Fritz!Box, erhält mit de Fritz!OS 6.20 erstmals einen Mediaplayer. Fotos, Filme oder Musik sind nun direkt mit aktuellen Internetbrowsern abspielbar. Außerdem lassen sich Daten jetzt per Drag & Drop zum NAS hochladen. Beim Mediaserver der FRITZ!Box wurde die Anbindung von Cloud-Speichern wie Google Play Music, Telekom Mediencenter oder 1&1 Onlinespeicher optimiert.

Neue Möglichkeiten bei der Telefonie

Neu für IP-basierte Anschlüsse der Deutschen Telekom ist die Möglichkeit, durch die Fritz!Box Wahlregeln für automatische Call-by-Call-Telefonate festzulegen. Anwender des DECT-Topmodells Fritz!Fon C4 können ab sofort Bilder einer Webcam auf dem Display anschauen. Erweitert wurden auch die Möglichkeiten, mit Telefonen von Drittanbietern Telefonbuch und weitere Komfortfunktionen der Fritz!Box zu nutzen.

Mehr Leistung bei ADSL, VDSL, Vectoring und LTE

Die VDSL-geeigneten Fritz!Box-Modelle 7490, 7390, 7362, 7360, 3390, 3370 unterstützen seit Fritz!OS 6.0 VDSL2-Vectoring. Mit Fritz!OS 6.20 unterstützt die Fritz!Box jetzt zusätzlich G.INP – ein Verfahren zur Unterdrückung von Impulsstörungen auf der Festnetzleitung – und soll so für noch mehr Leistung am VDSL-Anschluss sorgen. Darüber hinaus profitieren Anwender von weiteren Optimierungen bei ADSL und VDSL. Der Internetzugang über Mobilfunknetze wurde ebenfalls ausgebaut und erstmals werden LTE-Sticks am USB-Anschluss unterstützt.

Neuerungen bei Smart Home und Kindersicherung

Weiterhin hält die Temperaturanzeige mit dem neuen Fritz!OS Einzug in das Smart Home von AVM. So können die Daten des Temperatursensors der Steckdose Fritz!DECT 200 und des Fritz!DECT Repeater 100 am Fritz!Fon, der Fritz!Box-Benutzeroberfläche und in der MyFRITZ!App abgelesen werden.

Bei der Kindersicherung lassen sich Zugangsprofile jetzt direkt bei der Auswahl der Geräte einstellen und ändern. Zudem schützt die Kindersicherung nun besser vor Umgehungsversuchen über den WLAN-Gastzugang oder den Wechsel der IP-Einstellungen.

Fritz!OS-Upgrade

Fritz!OS 6.20 ist ab sofort als kostenloses Upgrade für Fritz!Box 7490 erhältlich. Ein Upgrade für die Fritz!Box 7390 und weitere Fritz!Box-Modelle soll »in wenigen Wochen« folgen, so AVM.

Bild: Screenshot von www.avm.de

 
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