Nokia N-Gage: Handy-Spielekonsole im Praxistest

®GamePro¯ durch gutes Display und leichtes Handling überzeugt

30. Oktober 2003
Seit der finnische Mobilfunkhersteller Nokia Anfang des Monats sein N-Gage, das erste Mobiltelefon, das gleichzeitig eine Spielekonsole ist, auf den Markt gebracht hat, steht dem portablen Spielspa├č nichts mehr im Weg. «GamePro», das Konsolen ├╝bergreifende Spielemagazin aus dem M├╝nchner IDG Entertainment Verlag, hat das neue Multitalent einem ersten Test unterzogen und kommt zu einem positiven Ergebnis: Das rund 350 Euro teure N-Gage ├╝berzeugt als flexible Unterhaltungsmaschine, mit vielseitigen Funktionen und guter Handy-Qualit├Ąt.

Neben seinem relativ geringen Gewicht von 137 Gramm (inkl. Standard-Akku) und ergonomischem Design ├╝berzeugt das N-Gage vor allem durch sein gut beleuchtetes und kontrastreiches TFT-Farbdisplay mit einer Aufl├Âsung von 176 mal 208 Pixeln. Etwas gew├Âhnungsbed├╝rftig, so die «GamePro»-Redaktion, ist allerdings das Hochformat des Bildschirms, zumal traditionelle Videospieler das Breitformat von TV-Ger├Ąten gewohnt sind. Auch der Sound ├╝berzeugt durch R├Ąumlichkeit und guten Klang, vor allem wenn der Anwender die Ohrh├Ârer des beiliegenden Stereo-Headsets nutzt. F├╝r mobilen Musikgenuss sorgen dar├╝ber hinaus ein im N-Gage integrierter MP3-Player und ein UKW-Radio.

Die Spiele f├╝r das N-Gage sind auf sogenannten MMC-Speicherkarten gespeichert, die etwa doppelt so gro├č sind wie die aus dem Handy bekannten SIM-Karten. Derzeit sind rund 12 Spiele-Titel f├╝r das Nokia-System erh├Ąltlich, wobei es sich ausschlie├člich um Remakes bekannter Klassiker wie zum Beispiel «Tomb Raider» handelt. Preislich liegen die Spiele zwischen 35 und 45 Euro und lassen sich teils via Bluetooth-Technologie drahtlos zwischen zwei oder mehr N-Gage-Spielern austragen. Wer nicht auf die teuren MMC-Karten zur├╝ckgreifen will, dem empfiehlt «GamePro» auf das umfangreiche Repertoire an downloadf├Ąhigen Minispielen der Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus sowie anderer Anbieter wie Jamba und Gameloft zur├╝ck zu greifen. Hier liegt der Preis pro Spiel bei rund drei bis f├╝nf Euro plus einigen Cents an ├ťbertragungsgeb├╝hren.
 
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