CeBIT

AVM: Neue Produkte rund um DSL und Internet-Telefonie

Neue FRITZ!Box mit Anschluss für Drucker und Festplatten und mehr

10. März 2005
Berliner Hersteller AVM zeigt auf der CeBIT 2005 viele Neuheiten rund um Internet-Zugang und Internet-Telefonie. Dabei steht Telefonieren über das Internet im Mittelpunkt des AVM-Messeauftritts in Halle 13, Stand C48.

So verbindet das neue Flaggschiff der FRITZ!Box Fon-Reihe erstmals ISDN-Telefone mit Voice over IP. Die neue FRITZ!Box bringt jetzt mehr Leistung und mehr Anschlüsse mit. Außerdem hat AVM seinen ersten WLAN USB-Stick vorgestellt. Außerdem wurde FRITZ! Software um neue Funktionen für mehr Sicherheit und Komfort erweitert.

Neue FRITZ!Box mit Anschluss für Drucker und Festplatten

Zur CeBIT stellt AVM erstmals die neue FRITZ!Box. An den Router mit integriertem DSL-Modem lassen sich ab sofort Festplatten und Drucker anschließen. Diese Geräte werden einfach an die USB-Host-Schnittstelle AVM Fritz! Box WLAN 3070 der neuen FRITZ!Box angeschlossen und dann von allen Computern im Netzwerk genutzt. Insgesamt stehen vier Ethernet-Ports und ein USB-Anschluss zu Verfügung, über die auch bis zu fünf Computern direkt mit DSL und natürlich auch untereinander verbinden werden können.

Bei der WLAN-Variante bietet die neue WPA-II Verschlüsselung (802.11i Standard) vom Start weg höchstmögliche Sicherheit. Zudem bietet die erstmals eingesetzte Technik 802.11g++ höhere Datenraten von bis zu 125 Mbit/s. Natürlich werden gängige Standards 802.11g (54 MBit/s) und 802.11b (11 MBit/s) unterstützt.

Eine Vielzahl neuer Funktionen sorgt für Komfort beim Surfen: Der Online-Zähler informiert über das verbrauchte DSL-Budget und sperrt beim Überschreiten auf Wunsch den Internetzugang. Die vom TÜV Rheinland geprüfte Firewall sorgt für mehr Sicherheit im Internet, und mit einem Knopfdruck lässt sich das Gerät vollständig ein- und ausschalten. Die neue Timing-Funktion schaltet den WLAN-Funk zu einstellbaren Uhrzeiten, beispielsweise während der Nachtstunden, automatisch ab, und mit dem WLAN-Schalter auf der Geräterückseite lässt sich das WLAN sogar mit nur einem Knopfdruck ausschalten.

Die neue FRITZ!Box ist ab dem zweiten Quartal 2005 im Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 119 Euro für die neue FRITZ!Box 2070 und 169 Euro für die FRITZ!Box WLAN 3070 (jeweils inkl. MwSt.).

Neue FRITZ!Box Fon und FRITZ!Box Fon WLAN

Die neue FRITZ!Box Fon und die FRITZ!Box Fon WLAN kombinieren erstmals DSL-Internettelefonie (VoIP) mit einem internen ISDN S0-Anschluss. Mit den neuen Geräten der FRITZ!Box Fon Familie lassen sich somit vorhandene ISDN-Telefone und ISDN-TK-Anlagen auch für Voice over IP am DSL-Anschluss verwenden. ISDN-Komfort mit Leistungsmerkmalen wie Makeln, Anklopfen oder Dreierkonferenz steht so erstmals auch bei Internetgesprächen zur Verfügung. Zusätzlich zu ISDN-Telefonen lassen sich drei analoge Endgeräte an den neuen AVM-Produkten einsetzen. Computer erhalten DSL-Zugang über USB, zwei Ethernet-Schnittstellen und Wireless LAN.

Die neuen Geräte sind als FRITZ!Box Fon 5050 und FRITZ!Box Fon WLAN 7050 - mit integriertem WLAN-Router - ab Anfang April 2005 über ausgewählte Provider und Fachhändler erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für die FRITZ!Box Fon 5050 beträgt 199 Euro, für die FRITZ!Box Fon WLAN 7050 liegt sie bei 249 Euro (inkl. MwSt.).

FRITZ!WLAN USB Stick

Eine weitere CeBIT-Neuheit von AVM ist der neue FRITZ!WLAN USB Stick für kabellose Funkverbindungen. Der Stick ist mit jedem WLAN Access Points von AVM kompatiebel und bietet sicheres Funknetzt durch die Unterstützung des Verschlüsselungsstandards WPA-II (802.11i) sowie ein werkseitiges, individuelles Kennwort. Neben den Funkstandards für 802.11g (54 MBit/s) und 802.11b (11 MBit/s) bietet AVM erstmals auch die Technik 802.11g++ (125 MBit/s) an.

Die Steuerungssoftware des AVM FRITZ!WLAN USB Stick erlaubt an die individuelle Situation angepasste Einstellungen und dient gleichzeitig der Verbindungskontrolle. So lässt sich auf Wunsch auch die Sendeleistung des USB Sticks reduzieren, denn in vielen Anwendungsfällen ist die maximale Sendeleistung nicht erforderlich. Ein ausgefeiltes Energiemanagement reduziert den Stromverbrauch deutlich und trägt so im mobilen Betrieb zu langen Einsatzzeiten bei.

Der FRITZ!WLAN USB Stick ist mit einem Gewicht von 10 Gramm und einer Länge von nur 65 Millimeter extrem handlich und so ideal für den USB-Anschluss. Software und Treiber für Microsoft Windows XP, 2000, ME und 98 SE gehören zum Lieferumfang. Das neue AVM-Produkt ist ab April bei ausgewählten Providern zusammen mit einer FRITZ!Box WLAN erhältlich. Ebenfalls im zweiten Quartal startet der Vertrieb über den Fachhandel. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt inklusive Mehrwertsteuer 49 Euro.

FRITZ!Card Express

Neuigkeiten hat AVM auch bei ISDN-Controllern. Mit FRITZ!Card Express stellt AVM eine ISDN-Lösung für den neuen ExpressCard-Standard bei Notebooks vor. Der Vorteil ist der kleinere Formfaktor (34 mm breit, 5 mm hoch) der neuen Karte. Der ExpressCard-Standard basiert auf den beiden Industriestandards PCI Express und USB 2.0.

Zum Lieferumfang der neuen FRITZ!Card Express gehört die FRITZ! Software mit Modulen wie Internetzugang, Dateitransfer, Faxen sowie dem Dialerschutz ISDNWatch. CAPI-Treiber für Windows XP und 2000, NDIS WAN CAPI-Treiber für Remote Access Services und TAPI Services für CAPI liegen der neuen Karte bei. Dabei sind die mit Microsofts WHQL-Zertifikat ausgezeichneten CAPI-Treiber für Windows XP bereits auf der Betriebssystem-CD integriert, so dass die neue Karte direkt nach dem Einstecken im Notebook einsatzbereit ist. Die Karte bietet außerdem volle Unterstützung des Windows ACPI-Energiemanagements.

Die neue FRITZ!Card Express ist ab dem zweiten Quartal 2005 im Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt ohne Mehrwertsteuer 213,79 Euro (mit MwSt. 248 Euro).

Neue FRITZ! Software

Auch eine neue Version der FRITZ! Kommunikationssoftware stellt AVM auf der CeBIT vor. Im Mittelpunkt der Version 3.06 stehen mit dem neuen Programmmodul FRITZ!webProtect ein nochmals verbesserter Schutz vor Bedrohungen aus dem Internet, neue Möglichkeiten beim kabellosen Telefonieren und zahlreiche Detailverbesserungen beim Faxen, bei Datenübertragungen und der ISDN-Diagnose. Die neue FRITZ! Software wird im Anschluss an die CeBIT allen FRITZ!-Anwendern zum kostenfreien Download zur Verfügung stehen.

ADSL 2 und ADSL 2+

Auch technisch hat sich bei AVM einige getan. Neben neuen WLAN Standard 802.11g++ (125 MBit/s) unterstützen aktuelle DSL-Geräte von AVM auch die neuen Standards ADSL 2 und ADSL2+. Alle FRITZ!Box-Produkte von AVM lassen sich mittels Firmware-Update für diese Standards umrüsten.

ADSL 2 und ADSL 2+ ermöglichen unter anderem eine deutlich schnellere Übertragungsrate und sind jeweils abwärtskompatibel zum bisherigen ADSL-Standard (G.992.1). ADSL 2 (G.992.3 und G.992.4) bietet als Neuerung zwei so genannte Power Modes zur Energiereduzierung. Gleichzeitig wurde die Störempfindlichkeit, beispielsweise durch Mittelwellensender, deutlich reduziert. Auch das so genannte Übersprechen (Crosstalk) wurde deutlich verringert. Mit ADSL 2+ (G.992.5) als Weiterentwicklung von ADSL 2 erhalten auch Anwender, die bisher zu weit entfernt von einer Vermittlungsstelle wohnen, einen DSL-Anschluss. Möglich ist dies durch ein neues Modulationsverfahren (1-Bit-Modulation) in Verbindung mit einer verbesserten Fehlerkorrektur (Trellis-Codierung). Gleichzeitig sind mit ADSL 2+ Übertragungsraten bis zu 24 Mbit/s möglich. Die höheren Übertragungsraten werden durch ein neues Fehlerkorrekturverfahren (Reed-Solomon-Codierung) und durch die Nutzung eines erweiterten Frequenzbereiches auf der Teilnehmeranschlussleitung von bis zu 2,2 Megahertz erreicht. Die Einführung von ADSL 2+ soll in Deutschland noch 2005 erfolgen.

Lesen Sie unsere News auch als RSS-Feed

 
+++ Anzeige +++