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Triple-SIM: Mini-, Micro- und Nano-SIM in einer Karte
Einfacherer Wechsel zwischen SIM-Karten-Formaten
Aktuelle werden in verschiedenen Mobiltelefonen, Smartphones und Tablets drei verschiedene SIM-Karten-Formate eingesetzt. Wechseln die Nutzer das Endgerät, benötigen sie unter Umständen eine neue SIM-Karte, welche sie von ihrem Mobilfunkanbieter erhalten können. Um diese Ärgernis zum umgehen und auch neue SIM-Karten zu sparen hat Giesecke & Devrient (G&D) eine Triple-SIM-Karte entwickelt.

Die Triple SIM von G&D vereint alle Formfaktoren von der ID-1 (Kreditkartenformat) über das klassische Plug-In-Format (2FF) bis zur Micro-SIM (3FF) und Nano-SIM (4FF). Konkret bedeutet das, dass die gleiche SIM-Karte in unterschiedlichen Geräten genutzt werden kann. Der Nano-SIM Teil der Triple SIM von G&D ist etwas dünner als der restliche Kartenkörper und erfüllt damit die ETSI-Standards.
Die Nutzer können so eine SIM-Karte also bei einem Gerätewechsel in den passenden Formfaktor umbauen. Auch der Wechsel von zum Beispiel Nano-SIM zu Micro-SIM soll möglich sein, sofern die Teile der Karte behalten werden. Sehr oft werden sich die Karten zwar nicht auseinander- und wieder zusammenbauen lassen, für einige Format-Wechsel sollte es dennoch reichen. Es sind jedoch auf dem Markt auch Adapter erhältlich, die den Einsatz von kleineren Karten-Formaten in die größeren Slots ermöglichen.
Bisher haben die Mobilfunkanbieter meisten eine Kombi-Karte in Mini-SIm und Micro-SIM Format und extra die etwas dünnere Nano-SIM angeboten. Eine ähnliche Lösung wie die Triple SIM hat Telefónica / o2 im März unter dem Namen »3 in 1-SIM-Card« vorgestllt.
Übrigens: Durch die insgesamt vier möglichen Formate könnte die neue Karte auch »Quadruple SIM« heißen. Da in Praxis jedoch das Kreditkartenformat nicht benutzt und nur drei Formate eingesetzt werden, hat G&D es bei »Triple SIM« belassen.
Bild: Giesecke & Devrient