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AOL stellt Internetzugang per Modem ein
Dial-up Dienst wird zum Ende September 2025 abgeschaltet
AOL schaltet den Dial-Up Internetdienst ab. Am 30. September 2025 wird der Dienst, der 1991 unter dem Namen »America Online« gestartet ist, abgeschaltet. In einer knappen Erklärung auf seiner Website schreibt AOL, dass der Dienst, die zugehörige Einwahlsoftware und der AOL Shield Browser dann nicht mehr funktionieren wird.

CD mit AOL Zugangssoftware (Foto: tarif4you.de)
Heute sind die Menschen dauerhafte Online-Verbindungen via DSL- oder Glasfaser-Anschlüsse gewohnt. Doch damals in den 1990ern war eine Einwahl ins Internet via Modem und Telefonleitung der Stand der Dinge. Wer damals schon online gewesen ist, kennt noch den Sound als die Einwahlnummer gewählt und die Verbindung aufgebaut wird. Wobei die Einwahlzugänge auch hierzulande vor noch einer nicht zu langen Zeit üblich waren.
In den USA nutzen heute noch zahlreiche Haushalte die Einwahlverbindung, um ins Internet zu gelangen. Laut einer Studie nutzten 2022 noch rund 175.522 Haushalte die Dial-up Verbindungen.
Über die Software von AOL gelangen die Nutzer zunächst auf das Portal des Anbieters. Hier gab es unter anderem Nachrichten, Chats und mehr. Auch der E-Mail Dienst wurde über die Software angeboten. Um weitere Dienste nutzen zu können musste weitere Software gestartet werden, etwa ein Browser. AOL verteilte auch eine Zeit lang Gratis-CDs mit Freistunden für die Internetnutzung.
Wie AOL weiter schreibt soll die Einstellung des Dial-up Dienstes keine Auswirkung auf andere Bestandteile des Angebotes haben. Die Nutzer können die Details in ihrem Account einsehen.