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Verbraucherschutz: Kostnanzeige für Handys gefordert
Mehr Kostentransparenz gegen Überschuldung von Jugendlichen
20. Dezember 2003
Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) hat die Mobilfunkbetreiber aufgefordert, nach jedem Telefonat und jeder SMS die Kosten anzuzeigen. Damit will sie gegen die zunehmende Überschuldung von Jugendlichen wegen hoher Handy-Rechnungen vorgehen. «Schon heute müssen 180.000 Jugendliche Kredite aufnehmen - sehr häufig, um am Monatsende ihre Handy-Rechnungen begleichen zu können», so Künast in der «Bild am Sonntag».
Kostentransparenz nach jeder Verbindung erleichtere den Jugendlichen und ihren Eltern den Überblick. «Das Verbraucherschutzministerium wird sich für eine entsprechende Änderung der Telekommunikations-Kundenschutzverordnung einsetzen», versprach Künast. Bis dahin sind die Eltern gefordert: Um die monatlichen Kosten besser einschätzen zu können, sollten sie ihren Kindern Handys mit den vorbezahlten und deshalb kostenbegrenzten Prepaid-Karten kaufen.
Kostentransparenz nach jeder Verbindung erleichtere den Jugendlichen und ihren Eltern den Überblick. «Das Verbraucherschutzministerium wird sich für eine entsprechende Änderung der Telekommunikations-Kundenschutzverordnung einsetzen», versprach Künast. Bis dahin sind die Eltern gefordert: Um die monatlichen Kosten besser einschätzen zu können, sollten sie ihren Kindern Handys mit den vorbezahlten und deshalb kostenbegrenzten Prepaid-Karten kaufen.
Original-URL des Artikels: https://www.tarif4you.de/news/n10931.html