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RegTP: Entscheidung über Zugangspreise zu DSL
Internet-Provider zahlen weniger Nutzungsentgelte für T-DSL-ZISP
30. September 2004
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat am Donnerstag über die zukünftigen Vorleistungs-Preise der Deutschen Telekom im Markt für Breitband-Internet entschieden und eine Senkung der nutzungsabhängigen Entgelte angeordnet.
Demnach werden die Entgelte für T-DSL ZISP (Zuführung zum ISP) von 0,6325 Euro auf 0,52 Euro je Kapazitätseinheit von 10 kbit/s gesenkt. Damit wurde etwa ein Drittel der von der Deutschen Telekom AG (DTAG) beantragten 1,55 Euro je 10 kbit/s genehmigt.
Genehmigt wurden die Entgelte auf der Grundlage der Kostenunterlagen der DTAG. Es lag der RegTP auch ein internationaler Preisvergleich vor. Außerdem hatte die RegTP selbst eine Studie beim Wissenschaftlichen Institut für Kommunikationsdienste (WIK) in Auftrag gegeben, in deren Zentrum die Kostenermittlung der Leistung ZISP stand.
«Die Entscheidung ist ein wichtiges Signal für den Ausbau und das Wachstum des Breitbandmarkts in Deutschland», so Matthias Kurth, Präsident der Reg TP. «Die von verschiedenen Wettbewerbern befürchtete deutliche Anhebung der Vorleistungspreise für breitbandige Internetdienste wurde nicht genehmigt».
Gleichzeitig wurden mit der ausgesprochenen Genehmigung die einmaligen und einmal jährlich fälligen Entgelte für die Überlassung der ZISP-Zugänge in den drei Bandbreiten von 34, 155 und 622 Mbit/s festgelegt. Hier kam es sowohl zu Absenkungen als auch zu Steigerungen.
«Diese Entscheidung ist ein Schritt in die richtige Richtung auf dem Weg zu mehr Wettbewerb. Um die Gesamtauswirkungen für die Wettbewerbsentwicklung abschätzen zu können, sind aber die teilweise erhöhten Einmalentgelte mit in die Bewertung einzubeziehen» erklärt Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. (VATM).
Mit Hilfe des Vorprodukts T-DSL-ZISP erhalten Internet-Service-Provider (ISP) die Möglichkeit, den T-DSL-Kunden Internet-Dienstleistungen über die eigene Plattform anzubieten. T-DSL-ZISP stellt das hierfür erforderliche Bindeglied zwischen den T-DSL-Anschlüssen und den Internet-Plattformen der Wettbewerber dar. Das gilt sowohl für Angebote in Kombination mit T-DSL als auch mit Resale von DSL-Anschlüssen. Damit handelt es sich um die wichtigste derzeit verfügbare breitbandige Zusammenschaltungsleistung.
Demnach werden die Entgelte für T-DSL ZISP (Zuführung zum ISP) von 0,6325 Euro auf 0,52 Euro je Kapazitätseinheit von 10 kbit/s gesenkt. Damit wurde etwa ein Drittel der von der Deutschen Telekom AG (DTAG) beantragten 1,55 Euro je 10 kbit/s genehmigt.
Genehmigt wurden die Entgelte auf der Grundlage der Kostenunterlagen der DTAG. Es lag der RegTP auch ein internationaler Preisvergleich vor. Außerdem hatte die RegTP selbst eine Studie beim Wissenschaftlichen Institut für Kommunikationsdienste (WIK) in Auftrag gegeben, in deren Zentrum die Kostenermittlung der Leistung ZISP stand.
«Die Entscheidung ist ein wichtiges Signal für den Ausbau und das Wachstum des Breitbandmarkts in Deutschland», so Matthias Kurth, Präsident der Reg TP. «Die von verschiedenen Wettbewerbern befürchtete deutliche Anhebung der Vorleistungspreise für breitbandige Internetdienste wurde nicht genehmigt».
Gleichzeitig wurden mit der ausgesprochenen Genehmigung die einmaligen und einmal jährlich fälligen Entgelte für die Überlassung der ZISP-Zugänge in den drei Bandbreiten von 34, 155 und 622 Mbit/s festgelegt. Hier kam es sowohl zu Absenkungen als auch zu Steigerungen.
«Diese Entscheidung ist ein Schritt in die richtige Richtung auf dem Weg zu mehr Wettbewerb. Um die Gesamtauswirkungen für die Wettbewerbsentwicklung abschätzen zu können, sind aber die teilweise erhöhten Einmalentgelte mit in die Bewertung einzubeziehen» erklärt Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. (VATM).
Mit Hilfe des Vorprodukts T-DSL-ZISP erhalten Internet-Service-Provider (ISP) die Möglichkeit, den T-DSL-Kunden Internet-Dienstleistungen über die eigene Plattform anzubieten. T-DSL-ZISP stellt das hierfür erforderliche Bindeglied zwischen den T-DSL-Anschlüssen und den Internet-Plattformen der Wettbewerber dar. Das gilt sowohl für Angebote in Kombination mit T-DSL als auch mit Resale von DSL-Anschlüssen. Damit handelt es sich um die wichtigste derzeit verfügbare breitbandige Zusammenschaltungsleistung.
Original-URL des Artikels: https://www.tarif4you.de/news/n11836.html