AVM: WLAN-Monitor und UMTS für die Fritz!Box

Neue Firmware zum Ausprobieren im Fritz! Labor

18. August 2008

Der Berliner Hersteller AVM hat neue Funktionen für seine FRITZ!Box Fon WLAN-Modelle 7270 und 7170 vorgestellt. Mit der neuen Firmware bekommen die Geräte einen WLAN-Monitor, der die WLAN-Leistung verbessern soll. Außerdem kann die FRITZ!Box damit auch über UMTS oder GSM ins Internet gehen. Diese und einige anderen neuen Funktionen können Interessenten mit der neuen experimentellen Firmware-Version im FRITZ! Labor unter www.avm.de/labor ausprobieren.

Der neue WLAN-Monitor liefert eine detaillierte Analyse der Funkumgebung und lokalisiert potenzielle Störfelder von benachbarten Funknetzen. Durch die Visualisierung der Problemfelder sollen Anwender entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten können: So kann zum Beispiel ein anderer WLAN-Kanal ausgewählt oder bei Nutzung der neuen FRITZ!Box Fon WLAN-Modelle 7270 und 3270 auf das 5-GHz-Frequenzband umgeschaltet werden.

Ebenfalls neu im FRITZ! Labor ist das einfache Hinzufügen von Geräten in ein bestehendes Netzwerk. Mit WPS (Wi-Fi Protected Setup) soll ein Knopfdruck genügen, um Netzwerkgeräte schnell per WLAN in ein Netzwerk mit WPS-Unterstützung einzubinden. Gesichert ist die WLAN-Verbindung mit dem Verschlüsselungsverfahren WPA.

Eine weitere Neuerung betrifft den Internetzugang der Fritz!Box. Die neue Labor-Firmware für die FRITZ!Box Fon WLAN 7270 bringt die Möglichkeit, den Internetzugang statt per DSL auch üer das Mobilfunknetz zu realisieren. Dafür wird ein UMTS/GSM-Stick mit SIM-Karte an den USB-Anschluss der FRITZ!Box gesteckt.

Mit der neuen Version des FRITZ! Labor ist nun eine Priorisierung ausgewählter Geräte im Netzwerk möglich. Bei einer ausgelasteten Internetverbindung kann zum Beispiel einem bestimmten Computer der Vorrang beim Zugriff auf das Internet eingeräumt werden.

Die neuen Funktionen für die FRITZ!Box stehen unter www.avm.de/labor zum Download bereit.

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