Newsticker
- 1&1 vereinfacht den Smartphone-Wechsel über Betriebssystem-Grenzen hinweg
- Revolut startet ein eigenes Mobilfunkangebot
- waipu.tv Start inklusive TVdirekt und TV-Stick für 4,99 Euro monatlich
- Telekom erwirbt die exklusiven Live-Rechte an der 3. Liga bis 2031
- Glasfaser: SWM, M-net und Telekom treiben FTTH-Ausbau voran
- Ortel Mobile: Jubiläumstarif bietet 100 GB und internationale Freiminuten
- Tchibo Mobil Tarif mit 60 GB Daten für 9,99 Euro wieder erhältlich
- Vodafone: Mehr als 2.400 Baumaßnahmen im Mobilfunknetz
- Lebara senkt Preis für 100 GB Tarif auf 11,99 Euro
- Telekom erhöht Preise bei Festnetz-Tarifen
Deutsche Telekom plant keine Vollversorgung mit DSL
Notwendige Netzausbau wäre der Telekom zu teuer
03. Juni 2004
Die Deutsche Telekom sieht keine Chance, auf absehbare Zeit allen deutschen Haushalten einen schnellen DSL-Internetanschluss anbieten zu können. Das berichtet die «Wirtschaftswoche» unter Berufung auf ein Schreiben von T-Com-Vorstand Achim Berg an Johannes Singhammer, den Vorsitzenden des Beirats der Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP).
Aus Angst vor einer digitalen Spaltung Deutschlands hatte der CSU-Bundestagsabgeordnete Singhammer alle Festnetzgesellschaften aufgefordert, Vorschläge für eine schnelle flächendeckende Versorgung mit DSL-Anschlüssen zu unterbreiten. Derzeit gibt es nach Telekom-Angaben DSL-Technik nur in 6.315 von 7.904 deutschen Anschlussbereichen. Sie ist damit nur für rund 30 der 34 Millionen Telekomanschlüsse (90 Prozent) nutzbar.
Technisch sei es zwar möglich, alle Telefonanschlüsse in schnelle DSL-Anschlüsse umzuwandeln. Doch «Investitionen in Milliardenhöhe in die bestehenden Telefonnetze kann sich T-Com in der gegenwärtigen wirtschaftlichen und regulatorischen Situation nicht leisten», so Berg. Rund zwei Millionen Anschlüsse liegen laut Telekom in Regionen mit so geringem Nachfragepotenzial, dass die «notwendigen Investitionen in keinem Verhältnis zu den möglichen Einnahmen stehen». Weitere 1,8 Millionen Telefonkunden, überwiegend in Ostdeutschland, müssen auf DSL verzichten, weil die Deutsche Telekom dort Anfang der Neunzigerjahre im großen Stil Glasfaserkabel verlegte, die für die DSL-Technik ungeeignet sind. Der Beirat der Regulierungsbehörde will nun einen Atlas erstellen, der alle weißen Flecken dokumentiert.
Aus Angst vor einer digitalen Spaltung Deutschlands hatte der CSU-Bundestagsabgeordnete Singhammer alle Festnetzgesellschaften aufgefordert, Vorschläge für eine schnelle flächendeckende Versorgung mit DSL-Anschlüssen zu unterbreiten. Derzeit gibt es nach Telekom-Angaben DSL-Technik nur in 6.315 von 7.904 deutschen Anschlussbereichen. Sie ist damit nur für rund 30 der 34 Millionen Telekomanschlüsse (90 Prozent) nutzbar.
Technisch sei es zwar möglich, alle Telefonanschlüsse in schnelle DSL-Anschlüsse umzuwandeln. Doch «Investitionen in Milliardenhöhe in die bestehenden Telefonnetze kann sich T-Com in der gegenwärtigen wirtschaftlichen und regulatorischen Situation nicht leisten», so Berg. Rund zwei Millionen Anschlüsse liegen laut Telekom in Regionen mit so geringem Nachfragepotenzial, dass die «notwendigen Investitionen in keinem Verhältnis zu den möglichen Einnahmen stehen». Weitere 1,8 Millionen Telefonkunden, überwiegend in Ostdeutschland, müssen auf DSL verzichten, weil die Deutsche Telekom dort Anfang der Neunzigerjahre im großen Stil Glasfaserkabel verlegte, die für die DSL-Technik ungeeignet sind. Der Beirat der Regulierungsbehörde will nun einen Atlas erstellen, der alle weißen Flecken dokumentiert.
Original-URL des Artikels: https://www.tarif4you.de/news/n11432.html