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Bundesnetzagentur schaltet Auskunftsnummer 11861 ab
Geld zurück von vermeintlichen Bahn-Auskunft
Die Bundesnetzagentur hat die Abschaltung der Auskunftsdiensterufnummer 11861 angeordnet. Gleichzeitig hat sie den Auskunftsdienstebetreiber verpflichtet, für die Weitervermittlungsdienste gezahlte Entgelte auf Anforderung des Verbrauchers unverzüglich zurück zu zahlen und noch nicht gezahlte Entgelte nicht mehr einzuziehen.
Die Behörde wirft dem Anbieter vor, die gesetzlich geforderte Preisansage vor der Weitervermittlung zwischen April und Oktober dieses Jahres nicht geschaltet zu haben. Auch die seit November geschaltete Ansage wurde kritisiert. Diese enthielt laut Bundesnetzagentur eine Reihe von überflüssigen und irreführenden Ausführungen und hatte eine Länge von einer Minute und 47 Sekunden. Dadurch kostete allein diese Ansage dem Nutzer des Dienstes 3,98 Euro, denn der Dienst wurde mit 1,99 Euro/Minute im Minutentakt tarifiert. Dies habe die Bundesnetzagentur als »bewussten Verstoß gegen den gesetzlich intendierten Verbraucherschutz« gewertet.
»Wir raten allen Verbrauchern, die vor einer Weitervermittlung über die 11861 nicht durch eine Preisansage über den Preis des weitervermittelten Gesprächs informiert wurden oder in deren Verbindungen die oben beschriebene überlange Preisansage erfolgt ist, sich auf den gesetzlichen Wegfall des Entgeltanspruchs sowie die in diesem Zusammenhang ausgesprochenen Verpflichtungen im Bescheid der Bundesnetzagentur zu berufen«, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.
Ende des Jahres 2008 hatte die Deutsche Bahn AG ihren Auskunftsdienst unter der Rufnummer 11861 eingestellt und die Rufnummer zurückgegeben. Seit dem 15. Dezember 2009 ist die Rufnummer einem neuen Inhaber zugeteilt. In vielen Telefonbüchern wird die Rufnummer als »Bahn-Auskunft« beworben. Darüber hinaus ist die Auskunftsdiensterufnummer in vielen Handys im Telefonbuch als »Bahn-Auskunft« voreingestellt. Dementsprechend riefen auch nach der Zuteilung der Rufnummer an einen neuen Inhaber viele Verbraucher diese Rufnummer in dem Glauben an, den Auskunftsdienst der Deutschen Bahn AG zu erreichen, um Fahrplan- oder Fahrkarteninformationen zu erfragen. Stattdessen erreichten sie den vom neuen Inhaber betriebenen Auskunftsdienst, der mit 1,99 Euro je angefangene Minute tarifiert wird. Auch für weitervermittelte Gespräche wurden vom neuen Rufnummerninhaber 1,99 Euro pro Minute abgerechnet. Die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn ist übrigens über die kostenlose Rufnummer 0800 1 50 70 90 erreichbar.