iPhone XS Preise mit und ohne Vertragsbindung

Deutsche werden besonders zur Kasse gebeten

02. Oktober 2018

Seit 21. September 2018 wird das neue iPhone XS von Apple ausgeliefert. Was das Smartphones bei Vodafone, Telekom und o2 mit Vertrag kostet und welche Preise ohne Vertragsbindung anfallen, nachfolgend im Fokus. Auch die Preisunterschiede zwischen Deutschland und den USA werden thematisiert.

iPhone X und XS

Die neuen Top-Smartphones von Apple begeistern die Technikwelt mit überragenden Daten: 5,8 Zoll, Super Retina Display, innovatives Dual-Kamerasystem für unfassbar scharfe Bilder und der leistungsstärkste Smartphone Chip lassen keine Wünsche offen. Und das waren nur die wichtigsten Fakten. Details haben wir hier zusammengefasst. Mit Anschaffungskosten ab 1.149 Euro schockierte Apple aber selbst treue Fans. Dennoch muss sich der US-amerikanische Technologiekonzern um Verkaufszahlen keine Sorgen machen.

Das neue iPhones XS ist in drei Speichergrößen erhältlich. Je mehr Speicher, desto tiefer müssen Käufer in die Tasche greifen. Die unverbindliche Preisempfehlung von Apple abhängig von der Speicherkapazität:

64 GB256 GB512 GB
1.149 Euro1.319 Euro1.549 Euro

Das Smartphone ist in den Farben Silber, Space Grau und Gold verfügbar. Die Preise unterscheiden sich dahingehend nicht. Vielen Interessenten ist der Anschaffungspreis verständlicherweise zu hoch für einen Sofortkauf. Wird der Kauf des iPhone XS ohne Vertrag bevorzugt, ist der Ratenkauf, wie er vom Trusted Shop zertifizierten Anbieter Smartphone Only präsentiert wird, eine Alternative. Dort zahlen Verbraucher 24 Monatsraten in Höhe von 52,50 Euro zinsfrei für das Modell mit 64 GB. Eine Anzahlung wird nicht verlangt. Eine Handyversicherung für zwölf Monate gibt´s gratis dazu. Generell erhältlich, ist das neue iPhone außerdem bei Versandhäusern und Elektronikfachhändlern. Alle, die ein iPhone lieber mit Vertrag nutzen möchten, sollten die Netzbetreiber vergleichen, um das günstigste Angebot zu ergattern.

iPhone XS bei Telekom, Vodafone und o2

Die drei Mobilfunk-Netzbetreiber für den deutschen Markt Telekom, Vodafone und o2 bieten die Geräte zu unterschiedlichen Konditionen an:

Telekom

Bei der Telekom ist der MagentaMobil M Tarif preislich attraktiv. Für ein monatliches Datenvolumen von 5 GB zahlen Neukunden derzeit 66,95 Euro für die ersten zwölf Monate. Im Anschluss 76,95 Euro monatlich. Enthalten sind Telefon- und SMS-Flat in sämtliche Netze sowie die Nutzung von StreamOn Music, ohne das Datenvolumen zu verbrauchen. Hinzu kommen einmalige Kosten in Höhe von 39,95 Euro für die Bereitstellung sowie 449,95 € für das iPhone XS mit 64 GB. Für ein Gerät mit 256 GB fallen 599,95 € und für die 512-GB-Version 799,95 Euro an. Die Mindestlaufzeit des Vertrags beträgt 24 Monate. Die Gesamtkosten für den MagentaMobil M Tarif mit iPhone XS (64 GB) für 24 Monate liegt somit bei knapp 2.220 Euro.

Vodafone

Hier lohnt sich der Blick auf den Tarif Red L. Das Datenvolumen pro Monat beträgt dank einer Aktion bis 4. November 2018 16 GB statt nur 8 GB. Telefon- und SMS-Flat sind inklusive. Hinzu kommt ein kostenloser Vodafone Pass, um Apps zu nutzen, ohne das Datenvolumen zu minimieren. Im ersten Vertragsjahr verlangt Vodafone 52,49 Euro (nur online), anschließend steigt der monatliche Preis auf 66,99 Euro. Die Vertragslaufzeit beträgt zwei Jahre. Für das iPhone XS werden einmalig 549,90 Euro berechnet. Der Anschlusspreis schlägt mit 39,99 Euro zu Buche. Wer sich für das iPhone XS mit 256 GB entscheidet, muss mit einmaligen 699,90 Euro rechnen, bei 512 GB mit 899,90 Euro. Für den Tarif Red L mit 24 Monaten Laufzeit inklusive iPhone XS (64 GB) sind rund 2.025 Euro einzuplanen. Die Einmalzahlung ohne Tarif: 1.149,90 Euro.

o2

Im Tarif o2 Free M ist der Preis für das iPhone XS mit 64 GB Speicher auf den ersten Blick unglaublich günstig. Nur 1 Euro verlangt der Netzbetreiber bei Vertragsabschluss. Für den einmaligen Anschluss nimmt der Netzbetreiber 29,99 Euro Allerdings liegen die monatlichen Gebühren bei 82,49 Euro, wodurch der Gesamtpreis mit knapp 2.010 Euro nicht extrem von den Mitbewerbern abweicht. Dennoch ist das Sparpotenzial nicht von der Hand zu weisen. Die Geräte mit 256 beziehungsweise 512 GB schrauben die monatlichen Kosten auf 87,49 Euro beziehungsweise 97,49 Euro hoch. Aufgrund der minimalen Zuzahlung gibt es keine vertraglichen Staffelpreise. Der Preis bleibt über die gesamte Laufzeit von 24 Monaten gleich. Der Vertrag umfasst 10 GB Highspeed-Datenvolumen, „Weitersurf-Garantie“ mit maximal 1000 Kbit/s und Telefon- sowie SMS-Flat in alle deutschen Netze. Ohne Vertrag lässt sich das iPhone in 24 Monaten abzahlen. Jede Rate beträgt 52,50 Euro + 1 Euro einmalige Gebühr. Gesamtpreis: 1.261 Euro.

Warum Kunden in den USA weniger zahlen

Bereits in der Vergangenheit verkaufte Apple seine neuestens Produkthighlights in bestimmten Ländern teurer als auf dem Heimatmarkt USA. Bei den aktuellen iPhones ist es nicht anders. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, müssen die Deutschen mit bis zu 33 Prozent den höchsten Aufschlag in Kauf nehmen. Dicht gefolgt von den Briten, die immerhin 30 Prozent mehr als die amerikanischen Apple-Kunden zahlen. Aber: Der Vergleich hinkt, weil hiesige Bruttopreise den Nettopreisen der USA gegenübergestellt werden. Die immense Differenz kommt somit unter anderem zustande, weil die Mehrwertsteuer fehlt. Das Problem ist, dass die Steuersätze je nach Bundesstaat schwanken und ein konkreter Vergleich schwieriger ist, als es zunächst scheint. Statista hat eine Analyse durchgeführt und acht Prozent Mehrwertsteuer einbezogen. Das Ergebnis: Ein Aufpreis von 24 Prozent.

Statistik: Deutsche Apple-Fans zahlen kräftig drauf
Deutsche Apple-Fans zahlen kräftig drauf (Bild: Statista.com)

Nicht zu vernachlässigen ist die Marge, die Apple für Wechselkursschwankungen verlangt. Rund ein Fünftel beträgt die Preissteigerung. Auch die Lokalisierungskosten sind ein Argument, dass von Herstellern gern als Erklärung für die Preisunterschiede angemerkt wird. Damit sind Kosten gemeint, die den Unternehmen beispielsweise für die Übersetzung entstehen. Je weniger Exemplare in einem Land verkauft werden, desto unrentabler der Markt. Zwar wiegt dieses Argument beim iPhone weniger schwer, gänzlich unwichtig ist es aber nicht.

Trotz der verschiedenen Aspekte steht fest, dass Apple preisliche Differenzen nicht leugnen kann. Auch wenn sie geringer ausfallen, als es viele Vergleiche darstellen. Letztlich bleibt festzuhalten, dass es trotz hoher Anschaffungskosten nach wie vor genug Abnehmer in Deutschland gibt und sich Apple stets an den Erfahrungswerten orientieren wird. Solange der Endkunde bereit ist, derartige Summen auszugeben, wird sich die Preisschraube weiterdrehen.

Teaser-Bild: Monoar / pixabay.com

 
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