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Bundesregierung stellt 1,1 Milliarden Euro gegen Funklöcher bereit
Einfachere Genehmigungsverfahren für schnelleren Ausbau
Es gibt immer noch viele Funklöcher in deutschen Mobilfunknetze. Nun will die Bundesregierung diese schließen und stellt auch Geld zur Verfügung - über eine Milliarde Euro. Zudem soll der Bau von Funkmasten durch einfachere Genehmigungsverfahren vorangetrieben werden.

Mobilfunk-Basisstation (Bild: Telefónica)
Auch wenn die Mobilfunkanbieter ihre Netze laufend weiter ausbauen, gibt es noch viele »weiße Felcken«, vor allem auf dem Land. Um Funklöcher zu schließen, will der Bund rund 1,1 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Digitale Infrastruktur zur Verfügung stellen. Damit sollen bis zu 5.000 Mobilfunkstandorte erschlossen werden. Zudem will die Regierung eine Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft gründen, die den Mobilfunkausbau aktiv unterstützt und beschleunigt.
Vorangetrieben werden soll außerdem der Bau von Mobilfunkmasten durch einfachere Genehmigungsverfahren und mehr mögliche Standorte. Hier sollen auch verstärkt Gebäude und Flächen des Bundes, der Länder und der Kommunen genutzt werden. Geplant ist parallel dazu weitere Forschung und eine Kommunikationsoffensive, die sich auch mit Bedenken in der Bevölkerung unter anderem wegen mutmaßlicher Gesundheitsgefahren durch elektromagnetische Felder befassen soll.
»5000 Masten werden dazu führen, dass wir 99,95 Prozent der Haushalte versorgen und 97,5 Prozent der Fläche«, erklärte Bundesminister Andreas Scheuer nach der Digitalklausur auf Schloss Meseberg. Das gilt für den Zeitraum bis 2024. Die Mobilfunkanbieter wiederum hatten bereits vorher den Bau von 6000 zusätzlichen Anlagen zugesagt. Für verbleibende, besonders entlegene Haushalte, die nur zu sehr hohen Kosten erschlossen werden können, wird die Bundesregierung eine Versorgung durch geeignete alternative Technologien wie zum Beispiel Satellit sicherstellen.
Die Gesamte Mobilfunkstrategie der Bundesregierung gibt es auch als PDF (50 Seiten) zum Nachlesen.