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Energie- und Wasserversorger erhalten Frequenzen für eigenes Funknetz
Zuschlag für die 450-MHz-Frequenzen für ein Unternehmenszusammenschluss
Unternehmen aus der Energie- und Wasserwirtschaft können nun ihr eigenes Mobilfunknetz aufbauen. Die Bundesnetzagentur hat am Dienstag der 450connect GmbH den Zuschlag für die 450-MHz-Frequenzen erteilt. Das Netz soll vorrangig für kritische Infrastrukturen der Energie- und Wasserwirtschaft bereitstehen.

Bundesnetzagentur in Bonn (Foto: tarif4you.de)
»Der Zuschlag stellt die Weichen für die Digitalisierung der Energie- und Verkehrswende. Aufgrund der guten Ausbreitungseigenschaften bieten sich die 450 MHz-Frequenzen an, um kosteneffizient ein funktionsfähiges, ausfallsicheres Funknetz aufzubauen«, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.
Die Entscheidung sei auf Grundlage von Zuverlässigkeit, Fachkunde, Leistungsfähigkeit sowie des Konzepts zur Frequenznutzung erteilt worden, erklärt die Bundesnetzagentur in ihrer Mitteilung. Bei der 450connect GmbH handelt es sich um einen Zusammenschluss von Gesellschaftern, der bisherigen Alleingesellschafterin Alliander AG, einem Konsortium regionaler Energieversorger, der E.ON sowie der Versorgerallianz 450 MHz, zu der mehrere Stadtwerke und Energie- und Wasserversorger gehören. Das Bundeskartellamt hatte das Zusammenschlussvorhaben im Februar 2021 freigegeben.
Die Frequenznutzungsrechte im Frequenzbereich 450 MHz (451,00 – 455,74 MHz / 461,00 – 465,74 MHz) sind zum 31. Dezember 2020 ausgelaufen. Nun sollen diese Frequenzen im Rahmen der Widmung für den drahtlosen Netzzugang vorrangig für Anwendungen kritischer Infrastrukturen bereitgestellt werden. Nach Erteilung des Zuschlags kann nun die Zuteilung der Frequenznutzungsrechte erfolgen. Dies geschieht allerdings erst, sobald das Unternehmen einen entsprechenden Antrag gestellt hat.
