Newsticker
- Probealarm: Landesweiter Warntag am 12 März 2026
- FRITZ!Smart Thermo 303: Neuer Heizkörperthermostat vorgestellt
- O2 Telefónica bietet Onlineschutz jetzt auch für Prepaid-Kunden an
- Umfrage: Das Smartphone wird 180 Minuten pro Tag genutzt
- FRITZ!Box 6825 4G ab sofort erhältlich
- Smartphones der neuen Xiaomi 17 Serie vorgestellt
- Ay Yildiz erhöht Datenvolumen in mehreren Tarifen
- Amazon Frühlingsangebote starten am 10. März
- fraenk for friends ab sofort dauerhaft mit +5 GB
- Telekom will Funklöcher in Europa mit Satellite-to-Mobile von Starlink schließt
Telekom sucht Mobilfunkstandorte per Plakat
Ungewöhnliche Aktion in Überlingen
Die Mobilfunkunternehmen sprechen es immer wieder an: Oft ist es schwierig, einen Standort für eine Mobilfunkantenne zu finden und die Genehmigungen dauern auch sehr lange. Nun geht die Telekom sogar mit Plakaten und Zeitungsanzeigen auf die Suche nach Mobilfunkstandorten.

Telekom geht in Überlingen mit Plakaten und Zeitungsanzeigen auf die Suche nach Mobilfunkstandorten (Bild: Deutsche Telekom)
In Überlingen, einer Stadt am nördlichen Bodenseeufer, sucht die Telekom mit Hilfe von Plakaten und Zeitungsanzeigen nach Mobilfunkstandorten. Wer ein Grundstück oder Dach vermieten möchte, kann seinen Vorschlag an bodensee-mobilfunk@telekom.de schicken, heißt es. Grund für diese ungewöhnliche Aktion sei, dass die Telekom händeringend nach neuen Standorten sucht. Wie das Unternehmen erklärt, sei es nach wie vor oft schwierig, Vermieter und Stellflächen für Mobilfunkstandorte zu finden.
Besonders kritisch ist die Situation derzeit in Goldbach sowie im Bereich entlang der Nußdorfer Straße. Hier werden neue Mobilfunkstandorte benötigt, um eine Grundversorgung im Innen- und Außenbereich sicherzustellen. Außerdem wird in Oberried, im Bereich der Abzweigung B31n/Gewerbegebiet, ein Standort gesucht, so die Telekom. Dieses Gebiet muss das Unternehmen auch wegen einer Auflage der Bundesnetzagentur versorgen. Und das gelte nicht nur für die Telekom selbst sondern für alle Netzbetreiber.
»Leider haben wir über die Kommune bisher keine geeigneten Grundstücke angeboten bekommen«, so Daniel Eger, Kommunaler Ansprechpartner der Telekom in Baden-Württemberg. »Dabei werden die Kommunen durch uns immer frühzeitig in die Standortsuche eingebunden und können damit einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit leisten«.
Die angesprochenen Fälle sind aber nur drei extreme Druckpunkte in Sachen Mobilfunkversorgung in Überlingen. Grundsätzlich ist das Mobilfunknetz in der Innenstadt und Seepromenade an seiner Belastungsgrenze. Das Netz müsse also fortlaufend verdichtet werden, um den steigenden Bedarf und Datenverkehr verarbeiten zu können. Wer einen Standort für eine Mobilfunkanlage zur Verfügung stellt, hilft also allen. Und er muss es nicht umsonst machen: Für einen Mobilfunkstandort wird eine langfristige, ortsübliche Miete gezahlt, so die Telekom weiter.
Quelle: Mitteilung der Telekom
