Telekom: Mehr Transparenz bei Call & Surf via Funk

3-mal SpeedOn Option gratis für Bestandskunden

17. Januar 2014
Telekom Breitband

Im Dezember 2013 hat die Deutsche Telekom mehr Transparenz und mehr Kommunikation mit den Kunden bei der Gestaltung der Tarife angekündigt. Gleichzeitig verzichtete das Bonner Unternehmen auf die Drosselung bei DSL-Anschlüssen. Nun geht es mit den Call & Surf via Funk Tarifen weiter.

Schon Anfang Dezember hat die Telekom das Wort »Flatrate« aus der Beschreibung der Call & Surf Comfort via Funk Angebote nach Abmahnung durch die Verbraucherzentrale Sachsen gestrichen. Nun sollen die Kunden entschädigt werden. So können Bestandskunden, die ein Call & Surf via Funk Paket vor dem 5. Dezember 2013 gebucht haben, die Speed-on-Option pro Monat dreimal kostenlos buchen, schreibt die Telekom. Wie das genau funktionieren soll, wird derzeit erarbeitet; die Telekom will die Kunden dann schriftlich informieren.

Bei der SpeedOn Option können Call & Suf via Funk Kunden zusätzlich 10 GB Datenvolumen buchen, sobald das im Tarif enthaltene Datenvolumen (10 bis 30 GB) aufgebraucht ist. Diese 10 GB können dann wieder mit voller Geschwindigkeit genutzt werden; sonst wird der Zugang auf maximal 384 kBit/s im Download sowie 64 kBit/s im Upload gedrosselt. Regulär kostet diese Option bei jeder Buchung 14,95 Euro.

Neuer Tarif für Kunden auf dem Land

Auch will sich die Telekom um die so genannten »weißen Flecken« auf der Landkarte der Breitband-Anschlüssen kümmern. Kunden, die in unterversorgten eher ländlichen Gebieten leben und auf Mobilfunk-basierte Tarife angewiesen sind, sollen mit neuen Angeboten versorgt werden. »Wir werden für sie einen speziellen Tarif entwickeln, der ein deutlich höheres Inklusivvolumen, dafür aber eine geringere Maximalgeschwindigkeit enthält«, kündigt die Telekom an. Eine generelle Flatrate über Funk soll es allerdings nicht geben: »Die Erwartung einiger, bei Datenübertragung über Funk generell auf eine Drosselung zu verzichten, können wir nicht erfüllen«, schreibt das Unternehmen in seinem Blog.

Bild: Deutsche Telekom

 
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