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Bundesnetzagentur startet Vergabe neuer 0180er Rufnummern
Kostenlose Warteschleifen rücken näher
Die Bundesnetzagentur hat am heutigen Montag, wie angekündigt, die Vergabe von neuen Rufnummern in den Bereichen 0180-6 und 0180-7 für Service-Dienste gestartet. Durch die neuen Rufnummern sollen die Voraussetzungen zur Einführung kostenloser Warteschleifen bei Service-Diensten geschaffen werden.
Der Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann betonte: »Ab dem 1. Juni 2013 sind Warteschleifen bei Sonderrufnummern nur noch dann erlaubt, wenn sie für den Anrufer kostenlos sind oder ein Festpreis gilt. Die neuen Rufnummernbereiche für Service-Dienste erfüllen diese verbraucherfreundliche Vorgabe.«
Vom 12. bis zum 26. November 2012 können nur Unternehmen, denen bereits Rufnummern aus den Teilbereichen 0180-1 bis -5 zugeteilt wurden, Nummern aus den neuen Teilbereichen beantragen. Homann hofft, dass die Unternehmen die Chance nutzen und die Umstellung rechtzeitig in die Wege leiten. Ab dem 03.01.2013 können alle Interessenten neue Nummern in den neuen Rufnummerngassen beantragen. Zurzeit sind nach Angaben der Bundesnetzagentur ca. 150.000 Rufnummern für Service-Dienste vergeben.
Die beiden neuen Teilbereiche sehen verschiedene Abrechnungsmodelle vor und unterscheiden sich in ihren Tarifen von den bereits zugeteilten Rufnummern. Der Teilbereich 0180-6 wird zeitunabhängig abgerechnet. Der Anrufer zahlt 20 Cent pro Anruf aus dem Fest- und maximal 60 Cent pro Anruf aus dem Mobilfunknetz. Im Teilbereich 0180-7 erfolgt eine zeitabhängige Abrechnung, wobei die ersten 30 Sekunden für den Anrufer immer kostenfrei sind – unabhängig davon, ob eine Warteschleife eingesetzt wird oder nicht. Darüber hinaus kosten Anrufe aus dem Festnetz 14 Cent/Minute, aus dem Mobilfunknetz fallen dann maximal 42 Cent/Minute an. Falls Warteschleifen eingesetzt werden, dürfen sie nicht länger als 30 Sekunden sein.
Der Deutsche Verband für Telekommunikation und Medien (DVTM) hat bereits im Oktober die Einführung neuer Rufnummern für die Umsetzung der kostenlosen Warteschleifen kritisiert, insbesondere weil dadurch hohe Kosten anfallen: »Jede Visitenkarte, Kundenkarten, Broschüren und Prospekte sowie alle Kommunikationsmittel eines Unternehmens: alles, worauf die bisherigen Servicerufnummern abgedruckt sind, muss neu erstellt werden. Diese Kosten werden höher ausfallen als die Euro-Einführung in vielen Unternehmen«, erklärte Renatus Zilles, Vorstandsvorsitzender des DVTM. Mit dem von einigen Unternehmen vorgeschlagenen so genannten BoVa-Modell könnten zwar bisherige Rufnummern erhalten bleiben, die Umsetzung der Abrechnungsmethode könnte jedoch auch nicht rechtzeitig abgeschlossen werden.