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LTE führt zu minimalem Anstieg der Mobilfunkimmissionen
IZMF präsentiert Ergebnisse der ersten bundesweiten LTE-Messreihe
Die Frage, ob Mobilfunkstrahlung gefährlich ist oder nicht, stellt sich mit Einführung jeder neuen Mobilfunktechnik immer wieder. Nun hat das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) untersucht, wie der neue Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) die Mobilfunk-GesamtImmission beeinflusst. Das Ergebnis: LTE führe an gemeinsam mit GSM und/oder UMTS genutzten Standorten nur zu einem sehr niedrigen Anstieg der Gesamtimmissionen.
Für die Überprüfung der Mobilfunk-Immissionen hat IZMF im Herbst 2012 beim Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST GmbH) eine bundesweite LTE-Messreihe in Auftrag gegeben. Durchgeführt wurde die Studie mit Unterstützung der Landesumweltministerien aller 16 Bundesländer sowie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Die Ergebnisse der Messreihe liefern ein Bild über die Immissionen von LTE-Anlagen sowie über die Gesamtimmission der Mobilfunkdienste an den jeweiligen Messorten.
Wie das IZMF mitteilt, wurden an 95 Prozent der Messpunkte - selbst bei Hochrechnung auf eine theoretische Maximalauslastung aller dort installierten Sendeanlagen - weniger als 10 Prozent der gültigen Feldstärke-Grenzwerte erreicht. Die höchste LTE-Immission mit 13,53 Prozent des Feldstärke-Grenzwertes wurde in Jena im obersten Stock eines Wohnhauses bei geöffnetem Fenster in 24 Metern Abstand zur Antenne ermittelt. An diesem Messpunkt wurde auch die höchste Gesamtimmission der Messreihe mit 21,82 Prozent des Feldstärke-Grenzwertes festgestellt. Den niedrigsten Wert ermittelte das IMST in Hanau innerhalb eines Gebäudes, auf dem die Mobilfunkantenne installiert war. Die auftretende Gesamtimmission für alle Mobilfunkdienste betrug hier 0,01 Prozent des Grenzwertes.
Die Ergebnisse der LTE-Messreihe sind in einer Broschüre nachlesbar, IZMF kostenlos zum Bestellen oder zum Download anbietet. In der Broschüre sind alle Messergebnisse und ihre Bewertungen aus technischer und biologischer Sicht aufgeführt.
Quelle: Mitteilung des IZMF.
