Preise der neuesten Smartphone-Generation: Wann sich ein Umstieg lohnt

Tipps für die Entscheidung

01. November 2019

Mit jeder neuen Smartphone-Generation kommen neue Möglichkeiten, Verbesserungen und Funktionen auf den Markt. Sie bieten mittlerweile grandiose Kameras, einige Hersteller haben ihre feste Fangemeinde erkämpft und können darauf vertrauen, dass diese Fans die Geräte sehr schnell kaufen. Auf der anderen Seite stechen die Geräte aber nicht allein mit ihren Features heraus, sondern auch durch ihren Preis. Aus diesem Grund sollte sich jeder Nutzer überlegen, ob sich ein Umstieg wirklich lohnt.

iPhone 11
Die neuesten Smartphones sind nicht gerade günstig - ist ein Umstieg trotzdem sinnvoll? (Bild: Javier Esteban / Unsplash.com)

Preisniveau der einzelnen Anbieter

Mittlerweile haben sich die einzelnen Hersteller insbesondere bei ihren Flaggschiffen auf einem recht hohen Preisniveau eingepegelt. Da spielt es kaum eine Rolle, ob das Smartphone nun von Apple, Samsung oder auch Huawei stammt. Bemessen an den unverbindlichen Preisempfehlungen sieht es aktuell so aus:

  • Apple – das iPhone 11 kam in drei Versionen auf den Markt. Als reines 11er-Modell mit LCD-Display hat das Gerät zwar das zweitgrößte Display, ist aber preislich noch im normalen Rahmen. Ab 799 Euro ging es an den Start. Anders sieht es mit den Modellen iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max aus: Das Pro-Modell kostet ab 1.149 Euro, das Max-Modell ab 1.249 Euro.
  • Samsung - das neuste Modell stammt aus der Note-Reihe. Auch Samsung bietet drei Modelle an. Das Galaxy Note 10 kostet UVP 949 Euro, doch schon beim Galaxy Note 10 Plus schießt der Preis in die Höhe. Es ist in der LTE- und der 5G-Version erhältlich. Nur mit LTE kostet es UPV 1.099 Euro, mit 5G-Fähigkeit 1.199 Euro. Das andere Flaggschiff aus dem Haus, das Samsung Galaxy S10, welches im Frühjahr auf den Markt kam, kostete zum Start, je nach Variante, bis zu 1.249 Euro.
  • Huawei - gerade die bekannten Geräte kosten heute auch mühelos um die 1.000 Euro. Wobei dieser Hersteller weiterhin die »Einsteigervarianten« bietet, also auch sehr günstige Smartphones.

Schon an den Preisen wird deutlich, dass es sich bei Smartphones längst nicht mehr um Telefone handelt. Die eingebauten Kameras können mitunter mit Profilinsen mithalten, die Leistung des Systems gleicht der eines Computers.

Wann ist ein Umstieg sinnvoll

Für absolute Fans eines Herstellers stellt sich diese Frage nicht. Sie bestellen die Geräte meist schon vor, kaufen sie spätestens am Erstverkaufstag. Doch andere Smartphonenutzer überlegen schon, wann und ob sie auf ein neues Modell umsteigen sollen. Der Wunsch, umzusteigen, kann viele Gründe haben:

  • Defekt – funktioniert das alte Smartphone nicht mehr, ist der Umstieg schnell erklärt. Diese Personen müssen auch recht schnell handeln.
  • Veraltet – letztendlich gilt bei vielen Elektrogeräten, dass sie in dem Augenblick veraltet sind, in dem sie auf den Markt kommen. Wer allerdings noch ein sehr altes Smartphone hat, dessen Betriebssystem nicht mehr unterstützt wird oder auf dem neue Apps nicht funktionieren, der ist meist zum Umstieg gezwungen.

Aber wann ist der richtige Zeitpunkt? Bislang galt, dass iPhones sehr preisstabil sind, während andere Smartphones schnell günstiger werden. Mit dem iPhone 11 in allen Varianten hat sich das aber geändert. Die Geräte sind jetzt schon um 300 – 500 Euro reduziert – je nach Händler. Doch gibt es einen guten Zeitpunkt?

  • Neues Gerät – spätestens, wenn ein Hersteller ein neues Gerät auf den Markt bringt, ist das Vorgängermodell überholt. Die Preise sinken nun massiv, oft sogar schon im Vorfeld vor der Markteinführung. Die Vorjahresgeräte sind natürlich nicht schlecht – viele von ihnen waren die absoluten Flaggschiffe und Empfehlungen des letzten Jahres. Aber: Sie haben nicht die neueste Zahl hinter dem Modellnamen.
  • Ankündigungen – aktuell sieht man es bei Huawei sehr gut. Seitdem der Hersteller angekündigt hat, neue Smartphones nicht mehr mit dem Android-Betriebssystem auszustatten, fallen die Preise der bisherigen Modelle massiv. Dabei werden sie auch weiterhin mit Updates bestückt.

Shops oder Mobilfunkanbieter haben zudem immer wieder Aktionen, bei denen sie gewisse Smartphones preislich deutlich reduzieren. Es ist also möglich, ein relativ neues Smartphone zu einem günstigen Preis zu erhalten.

Für die Eiligen: Smartphone finanzieren

Mittlerweile ist es schon gängig, ein Smartphone zu finanzieren. Einige werden nun den Kopf schütteln, doch wer mitsamt seines Handyvertrags ein Smartphone bekam, der ging eine Finanzierung ein. Einige Anbieter kombinieren Gerät plus Tarif direkt in einem Tarif, andere Anbieter nutzen hierfür zwei Verträge. Die Eckpunkte zur Finanzierung im Überblick:

  • Mit Tarif – die Grundgebühr erhöht sich durch die monatliche Rate, der Vertrag ist natürlich mit einer Mindestlaufzeit versehen.
  • Ohne Tarif – wer nur das Gerät über den Anbieter finanziert, der kann die Laufzeit der Finanzierung teilweise wählen. Zudem hat er freie Tarifwahl und kann auch auf Tarife zurückgreifen, die keine Mindestlaufzeit haben.

Zumeist sind die Konditionen für die direkte Handyfinanzierung jedoch relativ schlecht. Wer sich wirklich ein neues Smartphone direkt bei Erscheinen zulegen will, der sollte überlegen, ob nicht ein Online-Kredit günstiger ist:

  • Vergleichsmöglichkeiten – die Kredite können sehr leicht miteinander verglichen werden, sodass wirklich günstige Finanzierungen zu finden sind.
  • Kredithöhe – Ratenkredite lassen sich online oft schon für kleinere Beträge finden. Es ist also möglich, wirklich ungefähr den Kaufpreis des Smartphones aufzunehmen.
  • Konditionen – online gibt es oft die Möglichkeit für Sondertilgungen oder vorzeitige Kreditablösen. Zudem lässt sich auf die Laufzeit des Kredits einwirken.

Wer ohnehin finanzieren möchte und sich dabei nicht an einen Mobilfunkanbieter binden will, der ist mit Online-Krediten wesentlich besser beraten. Das gilt übrigens auch im Vergleich zu den Finanzierungsangeboten in Elektronikgeschäften. Selbst bei 0-Prozent-Finanzierungen sind die Konditionen oft schlechter, als die bei Online-Angeboten.


Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, verhältnismäßig günstig an neuere Modelle zu gelangen. (Bild: Mark Chan / Unsplash.com)

Fazit - wer schnell kauft, zahlt viel

Smartphones sind nicht günstig. Spätestens, als das erste Gerät die 1.000-Euro-Schwelle überstieg, wurde dies den meisten Konsumenten klar. Und das wird in Zukunft nicht anders sein, denn die nächste Smartphone-Generation wird wohl die 1.500 Euro mühelos in den Schatten stellen. Glücklicherweise ist es gar nicht unbedingt notwendig, immer das neueste Modell zu kaufen. Und wer doch das neueste Gerät wünscht, der findet dank guter und auch günstiger Finanzierungsmodelle und Online-Kredite recht schnell eine Lösung. Aber selbst dann lohnt es sich, einige Wochen abzuwarten. Die meisten Preise fallen in den drei Monaten nach dem Erscheinen des Geräts und wenn auch nur 100,00 Euro gespart werden können, dann lohnt sich das Warten doch?

 
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