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Call-by-Call und Preselection nur noch bis Jahresende 2024
Telekom-Kunden telefonieren in Zukunft zu den Tarifen der Telekom
Die Telekom weist darauf hin, dass Angebote Call-by-Call und Preselection nur noch bis zum 31. Dezember 2024 verfügbar sein werden. Die Telekom und ihre Wettbewerber hatten diesen Schritt bereits letztes Jahr angekündigt.

Call-by-Call und Preselection nur noch bis Jahresende 2024 (Bild: tarif4you.de)
Mit der Einführung von Flatrates haben Vorauswahlen anderer Betreiber an Bedeutung verloren, so die Telekom. Laut dem aktuellen Jahresbericht der Bundesnetzagentur erreichten mittels Call-by-Call und Preselection geführte Gespräche im Jahr 2023 unter einer Milliarde Minuten noch einen Anteil von knapp drei Prozent am Gesprächsvolumen der Wettbewerber oder über ein Prozent des Gesamtvolumens. Im Jahr 2022 waren es noch über einer Milliarden Minuten.
Mit Call-by-Call ist es den Festnetz-Kunden der Telekom möglich, auch über alternative Anbieter zu telefonieren. Die Nutzer wählen eine der 010xy Vor-Vorwahlen und dann die übliche Rufnummer. Bei Preselection wird ein Anbieter am Anschluss fest voreingestellt. Die Preise für solche Telefonate sind oft günstiger als in den Tarifen der Telekom. Dies gilt insbesondere für Anrufe ins Ausland. Bei Anrufen ins deutsche Festnetz, auch innerhalb des eigenen Ortsnetzes, greift oft die entsprechende Flatrate im gebuchten Telekom-Tarif.
Mit dem Wegfall von Call-by-Call telefonieren Anschlusskunden der Telekom in Zukunft dann ausschließlich zu den jeweiligen Konditionen des Telekom-Tarifes.
Für Call-by-Call-Nutzer besteht Handlungsbedarf, sofern die Voreinstellung auf andere Netzbetreiber fest im Endgerät einprogrammiert ist, beispielsweise in der Telefonanlage. Die Einstellung sollte spätestens zum Ende dieses Jahres kundenseitig angepasst werden, um ab dem 1. Januar 2025 weiter telefonieren zu können.