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O2 Telefónica erreicht 1,7 GBit/s mit 5G-Standalone
Höhere Geschwindigkeit dank Bündelung von 5G-Frequenzen
O2 Telefónica hat einen Fortschritt bei der 5G-Technologie erzielt. Durch die Bündelung von vier Frequenzbändern im 5G-Standalone-Modus erzielte das Unternehmen nach eigenen angaben Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 1,7 Gigabit pro Sekunde im Download. Die Messungen fanden im Rahmen eines Livetests im O2 Netz in Potsdam statt. Das eigenständige 5G, auch 5G-Standalone oder 5G Plus genannt, ist seit Oktober 2023 im gesamten 5G-Netz von O2 Telefónica für Kunden verfügbar.

Mehr Speed: O2 Telefónica bündelt erstmals vier Frequenzbänder bei 5G Standalone (Bild: O2 Telefónica)
»Erstmals haben wir beim eigenständigen 5G vier Frequenzen miteinander gebündelt. Die im Test erzielten Geschwindigkeiten verdeutlichen, welche Möglichkeiten 5G Standalone in der Praxis bietet. Sie sind ein Vorgeschmack auf die weiteren technologischen Entwicklungen und den Netzausbau der Zukunft«, betont Matthias Sauder, Director Networks bei O2 Telefónica.
O2 Telefónica hat die Tests gemeinsam mit dem Netzausrüster Nokia im sogenannten Innovation-Cluster in Potsdam durchgeführt. Hierbei handelt es sich um mehrere Standorte im Mobilfunknetz von O2 Telefónica, an denen die beiden Telekommunikationsunternehmen den Einsatz neuester Technologien erproben und die gleichzeitig für Kunden offen stehen.
Für den aktuellen Test nutzte O2 Telefónica die bestehenden 5G-Frequenzen bei 3,6 GHz und 700 MHz. Zusätzlich wurden die Frequenzen bei 1800 MHz und 2100 MHz, die normalerweise für 4G verwendet werden, für 5G eingesetzt. Durch Bündelung dieser vier 5G-Frequenzbänder – auch Carrier Aggregation genannt – konnte O2 Telefónica hohe Geschwindigkeit im 5G-Netz erzielen. Mit dem genutzten Spektrum sind laut Mobilfunkanbieter in Laborumgebung bis zu 2 GBit/s erreichbar. Für die Messungen kam ein Samsung S24 Ultra zum Einsatz.
Quelle: Mitteilung von O2 Telefónica
