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Telekom warnt vor neuen Phishing-E-Mails
Neue Lock-Angebote und wie sie erkannt werden können
Die Telekom warnt gerade vor neuen Phishing-E-Mails mit Bezug zum Unternehmen. Demnach nutzen die Versender den früheren Betrug mit Treuepunkten und warnen in den aktuellen E-Mails genau davor. Dafür machen sie den Kunden ein neues Lock-Angebot für einen Schutzfilter. Doch auch den gibt es nicht, so die Telekom. Dafür gibt das Unternehmen Tipps, wie die Empfänger solcher E-Mails sich schützen können und worauf sie achten sollten.

Zunächst wurden E-Mails versendet, mit der Aufforderung, Treuepunkte einzulösen, da diese sonst verfallen würden. Allerdings: Das Treueprogramm »Magenta Moments« der Telekom kommt ohne Punkte aus. Auch weitere Angebote, wie ein Aktionsangebot für ein Thermomix-Gerät oder ein iPhone 16 Pro für lediglich 9,99 Euro Zuzahlung gibt es bei der Telekom nicht. Alle diese Lock-Angebote nutzen Dritte, um den Nutzern sensible Daten abzuringen, erklärt die Telekom in ihrer Mitteilung.
Mit einer neuen Phishing-Welle warnen die Absender nun sogar vor dem Treuepunkte-Betrug. E-Mails mit dem Betreff »Ihr Postfach ist in Gefahr – Schutz jetzt aktivieren!« landen aktuell verstärkt in den Postfächern von Kunden, so die Telekom. Auch dieses Angebot – laut dem man einmalig 1,95 Euro zahlt, um anschließend nie wieder von Phishing-Mails bedroht zu werden – ist ein Betrugsversuch.
Ziel solcher E-Mails ist es, die Nutzer auf eine speziell dafür erstellte Website zu bringen. Diese kann auf den ersten Blick authentisch wirken. Doch der Blick in die Adresszeile des Browsers soll die Fälschung sofort entlarven. Denn die Nutzer befinden sich nie in der telekom.de-Domäne im Netz, sondern auf einer Art »Aktionsseite« mit eigenem Namen. Das Unternehmen nennt als Beispiele etwa treuepunkte.punkteumwandlung[.]com oder aktivierung-telekomadvancedfilter[.]com. Die Telekom sucht nach solchen Seiten mit Hilfe der KI und versucht sie auch zu unterdrücken. Doch die Gegenseite leitet die Opfer auf immer neue gefälschten Internetseiten - ein Katz-und-Maus-Spiel.
Und auch an der E-Mail selbst lässt sich erkennen, dass diese nicht von der Telekom kommt. Die Telekom kennt ihre Kunden und kann sie deshalb auch mit dem Namen ansprechen. Die Ansprache »Sehr geehrter Kunde« werde von der Telekom so nicht verwendet und sei damit ein gutes Unterscheidungsmerkmal, so das Unternehmen. Weil die Ansprache per Name fehlt.
Ein weiteres zeigt sich, wenn man am Computer mit dem Mauszeiger über den angeblichen Absender fährt und sich die tatsächliche Absende-Adresse anzeigen lässt. Offizielle Kommunikation der Telekom erfolgt von @telekom.de und niemals von einer privaten Adresse @t-online.de. Dafür nutzen die Täter auch private E-Mailkonten, wenn diese mit zu einfachen Passwörtern geschützt werden und sich übernehmen lassen.
Quelle: Mitteilung der Telekom