T-Com: DSL auch in Glasfaser-versorgten Gebieten

Neue Technologie treibt T-DSL Ausbau voran

25. Mai 2005
Zum «Großen Preis von Europa» der Formel 1 vom 26. bis 29. Mai 2005 geht T-Com am Nürburgring mit einer neuen Breitbandtechnik an den Start. Mit Outdoor-DSLAM können beispielsweise Rennteams und Pressevertreter die Vorteile von T-DSL Anschlüssen nutzen. Entscheidend dabei: Der Outdoor-DSLAM (DSL Access Multiplexer) ermöglicht einen T-DSL Zugang zum Internet auch über Glasfaser - mit der bisher eingesetzten Technik war das nicht möglich, so die T-Com.

Mit Outdoor-DSLAM will T-Com die Reichweite des eigenen Breitbandangebotes erhöhen. Denn diese Technologie erlaubt die Bereitstellung von T-DSL Anschlüssen auch dort, wo die Telefonanschlüsse der Kunden über Glasfaser an das T-Com Netz angebunden sind.

Die kompakt gebauten Outdoor-DSLAMs sind für den Einsatz draußen («outdoor») in den Verteilerkästen der Kabelverzweiger ausgelegt. Ebenso wie die direkt in den Vermittlungsstellen eingesetzten DSLAMS stellen sie den Kunden die für einen T-DSL Anschluss erforderliche Splitter- und Modemfunktion im Breitbandnetz zur Verfügung. Die entsprechenden Systeme können von T-Com überall dort flexibel eingesetzt werden, wo ein ausreichender Bedarf an der Einrichtung von T-DSL Anschlüssen besteht, die entsprechende Glasfaserstruktur mit Stromversorgung vorhanden ist und ein wirtschaftlicher Einsatz gegeben ist, so das Unternehmen.

T-Com hat Outdoor-DSLAM in zahlreichen Pilotversuchen erfolgreich getestet und inzwischen offiziell eingeführt. Über Outdoor-DSLAM stehen alle derzeit üblichen T-DSL Bandbreiten zur Verfügung: T-DSL 1000 mit bis zu .1024 kBit/s, T-DSL 2000 mit bis zu 2.048 kBit/s und T-DSL 3000 mit bis zu 3.072 kBit/s. Ab 01. Juli 2005 wird T-Com zudem mit T-DSL 6000 einen bis zu 6 MBit/s schnellen Anschluss einführen. Im Upstream soll der neue Anschluss mit bis zu 576 kBit/s arbeiten.

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