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Versorgungsauflage: O2 erreicht zweiten Meilenstein beim 4G-Ausbau
Weitere neue LTE-Stationen errichtet
Telefónica Deutschland / O2 baut sein 4G-Mobilfunknetz weiter aus. Nun habe das Unternehmen ein weiteres Zwischenziel erreicht, das die Bundesnetzagentur (BNetzA) für das nachträgliche Erfüllen der Versorgungsauflage aus der Frequenzauktion 2015 vorgegeben hatte. Wie O2 am Montag mitteilt, habe das Unternehmen seit Jahresbeginn insgesamt 5.089 neue 4G-Stationen errichtet. Das seien mehr als die geforderten 4.940. Der Mobilfunknetzbetreiber plant, bis Ende des Jahres die Gesamtvorgabe von 7600 4G-Stationen bis Ende des Jahres zu erfüllen.

Telefónica Deutschland baut Mobilfunknetz aus (Bild: Telefónica)
Mit dem zweiten Meilenstein hat O2 nun 65 Prozent der von der Bundesnetzagentur bis Ende des Jahres geforderten Stationen erreicht. Das Unternehmen versorgt so nach eigenen Angaben bundesweit rund 95 Prozent der Bevölkerung mit 4G. Damit sei O2 auf einem guten Weg hin zu den geforderten 98 Prozent der Haushalte. Allein in den vergangenen zwei Monaten habe O2 die Versorgung in Deutschland um drei Prozentpunkte erhöht.
»Wir sind sehr zuversichtlich, bis Jahresende unsere Ausbauziele zu erreichen«, erklärt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland / O2.
Die Versorgung entlang der Verkehrswege stellt noch eine Herausforderung für das Unternehmen dar, so Telefónica Deutschland in ihrer Mitteilung. Dies gelte zum Beispiel für das Erschließen möglicher Standorte, das Berücksichtigen von Naturschutzvorgaben sowie die Koordination mit anderen Beteiligten. Hier ist oft auch das Zusammenwirken verschiedener Akteure aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft erforderlich.
Hintergrund
Im Sommer hat die Telefónica das erste Zwischenziel zur Erfüllung der Versorgungsauflage erst innerhalb einer Nachfrist erreicht. Die Bundesnetzagentur hatte den Mobilfunknetzbetreibern im Rahmen der Frequenzversteigerung 2015 auferlegt, dass diese ab dem 01. Januar 2020 bundesweit 98 Prozent der Haushalte und je Bundesland mindestens 97 Prozent der Haushalte mit einer Mindestdatenrate von 50 MBit/s pro Antennensektor zu versorgen haben. Überdies waren die Hauptverkehrswege (Bundesautobahn und Schiene) vollständig zu versorgen. Zu Beginn des Jahres hatten alle drei Mobilfunknetzbetreiber die Versorgungsauflagen nicht im vollen Umfang erfüllt. Allen Unternehmen wurde eine Nachfrist bis Ende dieses Jahres gewährt. Begleitend legte die Behörde für die drei Netzbetreiber Zwischenziele fest.
Quelle: u.a. Mitteilung von Telefónica Deutschland