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Telekom nimmt im Juli 115 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb
Kapazitätserweiterung an 741 Bestandsstandorten
Die Telekom hat im Juli ihr Mobilfunknetz weiter ausgebaut. Insgesamt wurden 115 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Das teilte die Telekom am Freitag mit. An 741 bestehenden Standorten habe die Telekom die Kapazität erhöht. An 257 dieser Standorte ist 5G erstmals angeschaltet worden.

Mobilfunkantenne auf einem Hausdach (Foto: tarif4you.de)
Die meisten neuen Standorte wurden in Nordrhein-Westfalen (23) in Betrieb genommen, gefolgt von Hessen (17) und Bayern (15). Bei den Kapazitätserweiterungen an bestehenden Standorten führte Nordrhein-Westfalen die Liste an (154), gefolgt von Baden-Württemberg (94) und Bayern (79). Aktuell können bundesweit weit über 98 Prozent der Haushalte auf das 5G-Netz der Telekom zugreifen. Die Haushaltsabdeckung bei 4G liege laut Telekom bei nahezu 100 Prozent. Wer wissen möchte, ob er vom Ausbau profitiert hat, kann auf www.telekom.de/netzausbau seine Mobilfunk-Versorgung prüfen.
Am 31. Juli wurde eines der prominentesten Funklöcher in Bayern geschlossen: Mödlareuth. Über 40 Jahre teilte die innerdeutsche Grenze das Dorf am Tannbach. Heute ist dort das Deutsch-Deutsche Museum angesiedelt mit 80.000 Besuchern im Jahr. Die Telekom hat jetzt eine neuen Mobilfunkanlage nördlich von Obertiefendorf in Betrieb genommen. Für Bewohner und Besucher endet damit die Funkstille. Was bleibt ist, dass Mobilfunk weiterhin Grenzen überwindet. Denn auch heute ist Mödlareuth »geteilt«: Das Dorf liegt teils in Thüringen (34 Einwohner) und teils in Bayern (21 Einwohner).
Quelle: Mitteilung der Telekom
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