Fastpath

Bei DSL-Verbindungen gibt es zwei verschiedene Verfahren, um Daten zu übertragen: Interleaving un Fastpath.

Standardmäßig wird in Deutschland an DSL-Anschlüssen das Interleaving-Verfahren genutzt. Dabei werden aufeinander folgende Datenblöcke untereinander verwürfelt. Daten, die ursprünglich in einem Datenblock lagen, werden so auf mehrere Datenblöcke verteilt. Dieses Übertragungsverfahren ermöglicht bei kurzzeitigen Übertragungsstörungen bessere Fehlerkorrektur. Allerdings verlängert sich die Übertragungsdauer der einzelnene Datenpakete (sogenannte Ping-Zeit). Dadurch leiden vor allem Anwendungen, die auf kurze Paket-ÜBertragunszeiten angewiesen sind, etwas Online-Spiele.

Bei Fastpath werden die Datenblöcke in der ursprünglichen Reihenfolge abgeschickt. Das heißt: Interleaving wird einfach abgeschaltet. Ein Datenblock erreicht den Empfänger damit schneller. Daraus resultieren kürzere Ping-Zeiten, die ja vor allem für Online-Spieler von Vorteil sind, da sie schnellere Reaktionen ermöglichen. Trotz Verzicht auf Interleaving erfolgt die Datenübertragung aber immer noch mit Fehlerkorrekturen..

Fastpath - sprich Abschaltung von Interleaving - wird von deutschen DSL-Anschluss-Anbietern oft auch gegen Aufpreis angeboten. So verlangt die T-Com etwa eine einmalige Einrichtungsgebühr und geringen monatlichen Aufpreis auf den DSL-Grundpreis.

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