MMS

MMS-Mitteilungen sin eine logische Erweiterung des SMS-Dienstes. Im Gegensatz zu rein text-basierten SMS-NAchrichten, können MMS-Mitteilungen neben Text auch Töne und Bilder gleichzeitig enthalten. Es ist auch möglich, (kurze) Videos zu übermitteln.

Für Übermittlung von Multimedia-Mitteilungen werden herömmliche GSM-Netze benutzt. Allerdings ist die Nutzung von MMS nicht nur auf diese Netze beschränkt. Für MMS-Unterstützung muss das Netz um ein neues Element erweitert werden - MMSC (Multimedia Messaging Service Center). Mit Hilfe von MMSC werden MMS-Nachrichten aufbewahrt, bis sie vom Empfänger vom Netz abgeholt werden. Außerdem sorgt MMSC für einige weitere Funktionen im Netz, etwas Nutzung von E-Mails. Weiterhin werden in das Netz spezielle sogenannte Gateways eingebunden, die den Typ vom Handy erkennen, das die Nachricht empfängt. Falls das Handy kein MMS unterstützt, bekommt es ein einfaches SMS mit einem Internet-Link, unter dem die Multimedia-Nachricht angeschaut werden kann.

Übermittlung von MMS-Nachrichten ist unabhängig vom Display-Typ. Allerdings werden dafür gerne Farbdisplays genommen. Technisch gesehen, können auch Handys mit einem Schwarz-Weiß-Display MMS-Nachrichten empfangen und anzeigen. In MMS eingefügte Bilder können i.d.R. Formate JPEG (.jpg) und GIF haben. Mobiltelefone können solche Bilder auch an die Größe des jeweiligen Diplays anpassen, damit sie vollständig sichtbar sind.

Im Gegensatz zu SMS, wo die Größe in Bytes gezählt wird, können MMS-Nachrichten derzeit bis zu 300 Kilobyte (kB, 1 kB = 8 Byte) sein. Die maximale Größe bestimmt immer der Netzbetreiber, wie auch viele andere MMS-Funktionen, wie etwa Einstellungen für die Übermittlung und Preise. MMS-Versand wird nach der Größe der versendeten Nachricht berechnet und nicht wie bei SMS nach Anzahl der verschickten Mitteilungen. Aktuelle Preise für MMS-Versand finden Sie unter Messaging-Preisen.

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