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Stärkeres Wachstum bei Servicerufnummern erwartet
Studie: Nur 13% der Unternehmen setzen Mehrwertdienste ein
19. April 2004
In Deutschland ist ein bedeutendes Marktpotential für Mehrwertdienste vorhanden, so eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikationsdienste (WIK), die im Auftrag des VATM erstellt wurde.
Das Marktvolumen der Auskunfts- und Mehrwertdienste schätzt die Studie auf fast 2 Milliarden Euro, wobei der größte Anteil mit 43% auf sogenannte Vertriebs-Mehrwertdienste entfällt. Sie umfassen die Rufnummern mit den Gassen 0190, 0900 und 0137. Hauptumsatzträger sind die Premium Rate-Dienste im Bereich 0190/0900. Ein überproportionales Wachstum ist jedoch gerade bei den 0137-Rufnummern zu beobachten, die z.B. im Bereich des Televoting Interaktion mit dem Zuschauer ermöglichen und Massenaufkommen bis zu 100.000 Anrufen pro Stunde bewältigen können. Die umsatzmäßige Bedeutung der Premium-Rate-Dienste ist mittlerweile höher als in den Bereichen Shared-Cost (0180) und Freephone (0800). Letztgenannte Mehrwertdienste werden vor allem bei Kundenservice und -pflege sowie zum Marketing und Aufbau von Kundenbeziehungen eingesetzt und weisen das höchste Verkehrsvolumen nach Minuten auf.
Nur etwa 13% der Unternehmen und Non-Profit-Organisationen setzen bereits Mehrwertdienste ein. Zum Vergleich: In den USA erreicht der entsprechende Wert eine Größenordnung von 30 bis 35 Prozent. Lediglich rund ein Viertel der Bevölkerung hat bisher schon Service-Rufnummern genutzt. Dabei werden Premium Rate-Nummern (0190- und 0900-Rufnummern) bisher von weniger als 10% der Bevölkerung in Anspruch genommen.
Für die nächsten drei bis vier Jahre prognostiziert die Studie ein Marktwachstum von circa 50% für Customer Care- und Vertriebsmehrwertdienste. «Neue Anwendungen und Inhalte für Mehrwertdienste sowie die Erschließung neuer Anwendergruppen werden diese dynamische Entwicklung weiter vorantreiben», meint Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM. «Kritische Erfolgsfaktoren für die weitere Entwicklung des Marktes sind hier jedoch vor allem die Vermeidung von Missbrauch und die Sicherstellung der Abrechenbarkeit».
Das Marktvolumen der Auskunfts- und Mehrwertdienste schätzt die Studie auf fast 2 Milliarden Euro, wobei der größte Anteil mit 43% auf sogenannte Vertriebs-Mehrwertdienste entfällt. Sie umfassen die Rufnummern mit den Gassen 0190, 0900 und 0137. Hauptumsatzträger sind die Premium Rate-Dienste im Bereich 0190/0900. Ein überproportionales Wachstum ist jedoch gerade bei den 0137-Rufnummern zu beobachten, die z.B. im Bereich des Televoting Interaktion mit dem Zuschauer ermöglichen und Massenaufkommen bis zu 100.000 Anrufen pro Stunde bewältigen können. Die umsatzmäßige Bedeutung der Premium-Rate-Dienste ist mittlerweile höher als in den Bereichen Shared-Cost (0180) und Freephone (0800). Letztgenannte Mehrwertdienste werden vor allem bei Kundenservice und -pflege sowie zum Marketing und Aufbau von Kundenbeziehungen eingesetzt und weisen das höchste Verkehrsvolumen nach Minuten auf.
Nur etwa 13% der Unternehmen und Non-Profit-Organisationen setzen bereits Mehrwertdienste ein. Zum Vergleich: In den USA erreicht der entsprechende Wert eine Größenordnung von 30 bis 35 Prozent. Lediglich rund ein Viertel der Bevölkerung hat bisher schon Service-Rufnummern genutzt. Dabei werden Premium Rate-Nummern (0190- und 0900-Rufnummern) bisher von weniger als 10% der Bevölkerung in Anspruch genommen.
Für die nächsten drei bis vier Jahre prognostiziert die Studie ein Marktwachstum von circa 50% für Customer Care- und Vertriebsmehrwertdienste. «Neue Anwendungen und Inhalte für Mehrwertdienste sowie die Erschließung neuer Anwendergruppen werden diese dynamische Entwicklung weiter vorantreiben», meint Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM. «Kritische Erfolgsfaktoren für die weitere Entwicklung des Marktes sind hier jedoch vor allem die Vermeidung von Missbrauch und die Sicherstellung der Abrechenbarkeit».
Original-URL des Artikels: https://www.tarif4you.de/news/n11302.html