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Pilotprojekt: 100 MBit/s am VDSL-Anschluss mit Vectoring
Kommerzieller Pilotprojekt mit FRITZ!Box Geräten in Heidelberg

Bei einem ersten kommerziellen Pilotprojekt zu VDSL-Vectoring hat das saarländische Telekommunikationsunternehmen inexio eine Datenrate von mehr als 100 MBit/s erreicht. Dabei konnten 150 Haushalte doppelte Geschwindigkeiten von knapp über 100 MBit/s nutzen. Zum Einsatz kamen FRITZ!Box-Modelle 7390 und 7360 von AVM, wie der Berliner Hersteller mitteilte.
Die Vectoring-Technologie reduziert elektromagnetische Störungen zwischen benachbarten VDSL-Kupferleitungen. Damit ist theoretisch eine Verdopplung der Übertragungsgeschwindigkeit möglich - von bisher maximal 50 MBit/s auf 100 MBit/s. Bei einem Labor-Test des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (BREKO), ebenfalls mit FRITZ!Box Geräten, zeigte sich, dass der Effekt von Vectoring auf der Kupferleitung ab einer Leitungslänge von etwa 500 Metern deutlich abnimmt und ab einer Leitungslänge von 700 bis 800 Metern praktisch nicht mehr feststellbar ist. Daher lässt sich Vectoring nur vom Kabelverzweiger (KVz) aus sinnvoll einsetzen und setzt voraus, dass der KVz per Glasfaser beziehungsweise Richtfunk an das Backbone-Netz angebunden ist.
Bei dem Pilotprojekt in der Bahnstadt in Heidelberg wurde die neue Technologie erfolgreich in mehr als 150 Haushalten getestet, wie ixenio mitteilte. Dabei haben die Tester Geschwindigkeiten von bis zu 126 MBit/s erreicht. Bislang waren die mit den FRITZ!Box-Modellen 7390 und 7360 ausgestatteten Wohnungen mit 50-MBit/s-VDSL-Anschlüssen versorgt. Neben den Geräten von AVM auf der Kundenseite kam die Netzwerktechnik von Alcatel-Lucent zum Einsatz.
Die VDSL-geeigneten FRITZ!Box-Modelle 7490, 7390, 7360, 7362, 3390 und 3370 unterstützen nach Angaben von AVM mit dem neuen FRITZ!OS 6.0 per Software-Update sowohl den Vectoring-Friendly- als auch den Full-Vectoring-Modus. FRITZ!OS 6.0 steht als kostenloses Upgrade für viele FRITZ!Box-Modelle zur Verfügung.
Bild: AVM