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Glasfaserausbau in Bayern privat und mit Fördermitteln
Deutsche Glasfaser baut das Netz in Haimhausen weiter aus
Deutsche Glasfaser baut sein Glasfasernetz in der Regel privatwirtschaftlich aus. In Bayern arbetiet das Unternehmen jetzt mit der Landesregierung zusammen. So können auch Netzlücken mit staatlichen Fördermitteln geschlossen werden.

Aktuell baut Deutsche Glasfaser in Haimhausen im Landkreis Dachau das FTTH-Glasfasernetz (»Fiber To The Home« – Glasfaser bis ins Haus) aus. Nachdem das Unternehmen Mitte des letzten Jahres den Gemeindekern von Haimhausen und den Ortsteil Ottershausen mit Glasfaser ausgebaut hat, erhalten nun die nicht wirtschaftlich zu erschließenden Außengebiete mit Hilfe von Fördermitteln Anschluss an das Netz. Die Tiefbauarbeiten seien bereits gestartet, so dass sukzessive die Haushalte im Fördergebiet angeschlossen werden, so Deutsche Glasfaser. Die Zusammenarbeit in Haimhausen kann auch als Modell für den Glasfaser-Ausbau in weiteren Kommunen in Bayern fungieren.
»Wo ein eigenwirtschaftlicher Netzausbau nicht möglich ist, greift unsere Bayerische Gigabitförderung und sorgt zusammen mit den Kommunen und der Wirtschaft für Flächendeckung beim High-Speed-Internet. In jeder Gemeinde ist so die Glasfaser bereits jetzt angekommen. Wir geben uns damit aber nicht zufrieden. Unser ambitioniertes Ziel für die Zukunft in Bayern: Gigabit bis in jedes Haus«, so Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat.
Laut Uwe Nickl, Geschäftsführer Deutsche Glasfaser, werden die ländlich geprägten Kommunen in Deutschland durch reine Glasfasernetze als Wohn- und Wirtschaftsstandort immer attraktiver. »Bayern wählt bei der Digitalisierung ihrer Kommunen definitiv einen guten Weg: Die Kombination aus schnellem privatwirtschaftlichen und geförderten Glasfaserausbau entfaltet dann ihre Wirkung, wenn der private Ausbau dem geförderten Ausbau vorausläuft«, sagt Nickl.
