T-Com: Die vier neuen Tarife im Vergleich

Wann rechnen sich die neuen XXL-Tarifoptionen

16. Februar 2005
Die T-Com hat für März 2005 komplett neue Tarife angekündigt. Für einige Cent mehr an Grundgebühr, als bisher, bekommen die Kundne neue Leistungen und neue günstigere Minutenpreise sowie einige Attraktive Tarifoptionen. Ob sich die Tarife auch für alle Kunden rechnen? Das rechnen wir hier für Sie aus.

Die neuen Gesprächspreise bringen einen Ersparnis von bis zu 75 Prozent im Vergleich zu bisherigen Tarifen. Im neuen «Call Plus» Tarif, der den bisherigen Standard-Tarif ersetzt und damit der teuerste Tarif bei der T-Com bleibt, kosten Ortsgespräche am Wochenende und Feiertagen statt bisher sechs Cent im vier Minutentakt jetzt 1,5 Cent/Minute im Minutentakt. In der Hauptzeit lassen sich mit dem neuen Tarif bis zu 59 Prozent sparen: Hier werden nur noch 4,9 Cent im Call Plus statt wie im bisherigen Standardtarif neun bzw. zwölf Cent berechnet. Trotzdem lässt sich mit Call-by-Call Angeboten, wie derzeit unter einem Cent in der Nebenzeit und am Wochenende oder unter zwei Cent pro Minute in der Hauptzeit einiges mehr sparen.

Auch die Grundgebühr wird im Standard-Tarif um 29 Cent pro Monat höher, als im bisherigen Standard-Tarif. Dafür gibt es allerdings einige neuen Komfortfunktioninen, wie Rufnummernanzeige des Anrufers oder individuelle Rufnummernunterdrückung, die bisher nicht ohne Aufpreis erhältlich waren.

Beim neuen Tarif «Call Time» (bisher «Call Time 120») wird der Grundpreis für T-ISDN um knapp zwei Euro gesenkt. Die Kunden bekommen in diesem Tarif 120 Freiminuten für Anrufe ins deutsche Festnetz und leicht günstigere Minutenpreise für Ferngespräche im Vergleich zum «Call Plus» Tarif. Dafür werden allerdings vier Euro mehr an Grundgebühr fällig. Da der größte Vorteil von diesem Tarif in diesen 120 Minuten liegt, entspricht dieser Grundgebühr-Unterschied rechnerisch rund 3,3 Cent/Minute. Damit lässt sich nur dann sparen, wenn man diese 120 Minuten komplett in der Hauptzeit für Orts- oder Ferngespräche verbraucht, wo diese sonst 3,9 bzw. 4,9 Cent/Minute im neuen Standard-Tarif «Call Plus» kosten.

Der neue «XXL Freetime» Tarif bietet zusätzlich zur normalen XXL-Option kosnlose Anrufe ins deutsche Festnetz auch werktags in der Nebenzeit. Dafür werden allerdings ganze 5 Euro mehr im Monat berechnet. Bei Minutenpreisen von 1,5 Cent für Ortsgespräche bzw. 2,5 Cent für Ferngespräche zu betroffenen Zeiten, muss der Kunde also mindestens 15 Minuten am Tag ins Ortsnetz bzw. 9 Minuten täglich (Ferngespräche) in der Nebenzeit telefonieren. Im Vergleich zum «Call Plus» Tarif sollen sich sogar 10 Euro/Monat Preisunterschied rechtfertigen. Und das tun sie erst ab über 11 Stunden im Monat für Ors- bzw. ca. 6 Stunden im Monat für Ferngespräche, verteilt auf die kostenlose Nebenzeit und Wochenende.

Zu beachten ist auch, dass diese Gespräche mit Call-by-Call noch günstiger wären, als mit T-Com Tarifen, mit denen hier gerechnet wurde. Dadurch muss man sogar noch mehr mit den neuen Optionstarifen telefonieren, damit sich die höhere Grundgebühr rechnet.

Auch bei der neuen Orts-Flatrate sollte man darauf achten, dass der zustzliche Grundpreis von 9,95 Euro sich auch rechnet. Denn selbst wenn man den teuersten Hauptzeit-Tarif von 3,9 Cent/Minute als Rechnungsgrundlage nimmt, muss man mindestens vier Stunden im Monat in der Hauptzeit telefonieren, um an den Voteil der Orts-Flatrate zu kommen. Bei Nebenzeit-Telefonaten werden es sogar 11 Stunden im Monat.

Was auf dem ersteln Blick sich nicht bemerkbar macht: Es wird keine AktivPlus Tarife mehr geben. Auch der Enjoy-Tarif mit einer Gesprächsstunde für 12 Cent ist ab März nicht mehr dabei.

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