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BSI gibt iOS-App für vertrauliche Gespräche frei
Telekom-Lösung für verschlüsseltes Telefonieren für Behörden
Mitarbeiter von Behörden können jetzt vertrauliche Telefongespräche auch über einen iPhone führen. Vorausgesetzt, sie verwenden eine App der Deutschen Telekom. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) habe die Mobile Encryption App für Ende-zu-Ende verschlüsseltes Telefonieren freigegeben, teilte die Telekom am Montag mit. Die Anwendung sei für Gespräche der Geheimhaltungsstufe VS-NfD (Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch) freigegeben, heißt es weiter. Aktuell nutzen Behörden vorwiegend Spezialgeräte für vertrauliche Gespräche. Die App soll eine Alternative für die bisherigen Diensttelefone schaffen.

Die Telekom hat das Angebot gemeinsam mit der Berliner Gesellschaft für Sichere Mobile Kommunikation (GSMK) entwickelt. Es zielt auf Ämter oder Unternehmen. Die Telekom betreibt die Infrastruktur aus ihren deutschen Rechenzentren heraus. Die App nutzt AES256 und Twofish als Verschlüsselung. Außerdem erzeugt die App die Schlüssel immer auf dem Telefon selbst. Und löscht diese nach Gesprächsende. Schlüssel befinden sich damit in der Hand des Nutzers. Der Netzbetreiber greift darauf nicht zu. Weiter ist der Quellcode der Mobile Encryption App offen.
Die Mobile Encryption App funktioniert in jedem Telefonnetz oder ohne SIM-Karte über WLAN. Für die IP-basierte Kommunikation soll die App nur 4,8 kBit/s Bandbreite benötigen. Damit eignet sie sich für Standorte mit langsamem Netz im In- und Ausland. Für verschlüsselte Telefonate müssen beide Teilnehmer die App installiert haben. Außerdem sei eine zweite App SecurePIM Government notwendig, so die Telekom. Nutzer greifen mit dieser App auf die zentral gepflegte Kontaktdatenbank zu. Auch diese ist für VS-NfD zugelassen.
Eine entsprechende App für das Android Betriebssystem soll im kommenden Jahr freigegeben werden.
Quelle: Mitteilung der Telekom
Bild: Deutsche Telekom