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Telekom schaltet ATM und GbE Technik ab
Aus für alte Technik nach IP-Umstellung
In den vergangenen Jahren hat die Telekom die Festnetzanschlüsse ihrer Kunden auf die IP-Technik umgestellt. Nun seien alle internetbasierten Anschlüsse im Privatkundenbereich umgestellt, vermeldet die Telekom. Jetzt wird die alten Technik der ATM- und GbE-Plattform abgeschaltet.

25 Millionen Kunden auf IP umgestellt
Die Telekom setzt in ihrem Netz auf das Internet-Protokoll (IP), um den Kunden Sprachtelefonie und Breitband-Internet anzubieten. In den vergangenen Jahren wurden die Anschlüsse von der alten auf die neue technische Plattform migriert. Insgesamt habe die Telekom 25 Millionen Kunden auf IP umgestellt - das seien 99 Prozent aller Kunden, erklärt Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner.
Nun geht es der alten Technik an den Kragen; speziell geht es um die alten ATM- und GbE-Plattformen. ATM steht für »Asynchronous Transfer Mode« und GbE steht für »Gigabit Ethernet«. Beides beschreibt Formen, wie die Daten übermittelt wurden. Über diese Plattformen liefen die DSL-Anschlüsse im alten ISDN-Netz. Für Weiterentwicklungen sind sie nicht mehr leistungsstark genug und zudem wartungsanfällig. So seien Ersatzteile immer schwerer zu beschaffen.
Höhere Bandbreiten und einfachere Installationen
Den Abschluss der IP-Umstellung nimmt die Telekom zum Anlaß, jetzt die Netzelemente der ATM- und GbE-Plattform an rund 20.000 Standorten nach und nach abzuschalten und außer Betrieb zu nehmen. Für die Kunden soll die neue Technik vor allem höhere Bandbreiten bringen. Auch Anpassungen wie Bandbreitenerhöhungen oder Umzugsaufträge können laut Telekom einfacher und schneller durchgeführt werden. Nebenbei spart die Telekom auch viel Energie, wenn sie die alte Technik aus den Schränken nimmt.
Auch Inbetriebnahme und Behebung von Störungen sollen einfacher werden. So ist jedem Kundenanschluss ein eindeutiges Network Profile zugeordnet, auf das sowohl der Kunde als auch der Telekom Service direkt zugreifen können, erklärt das Unternehmen. Das bedeutet zum Beispiel, dass Kunden die Konfigurationsdaten ihres neuen Routers nicht mehr selbst eingeben müssen. Sobald der Router eingestöpselt ist, läuft das Konfigurationsprogamm selbständig durch. Bei Problemen kann der Technische Service direkt auf den Anschluss zugreifen, ohne zwingend zum Kunden rausfahren zu müssen, um die Störung zu beheben, so die Telekom weiter.
Quelle: Mitteilung der Telekom