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Telefónica und Allianz gründen Joint-Venture für Glasfaserausbau
Neues Unternehmen soll FTTH-Anschlüsse bauen
Die Telefónica-Gruppe will zusammen mit der Allianz die Glasfaser-Versorgung in Deutschland ausbauen. Die beiden Unternehmen haben die Gründung eines Joint Ventures beschlossen, das ein Glasfasernetz vor allem im ländlichen Raum aufbauen und vermarkten wird. Davon sollen künftig auch Telefónica Deutschland und ihre O2 Kunden profitieren. Dafür soll Telefónica Deutschland / O2 als erster Großkunde eine umfassende Partnerschaft mit dem neuen Unternehmen eingehen. So sollen mehr Glasfaseranschlüsse bis ins Haus (Fibre-to-the-Home) sowie in Gewerbegebieten für O2 Privat- und Geschäftskunden ausgebaut werden.

Telefónica und Allianz gründen Joint-Venture: Neues Unternehmen soll FTTH-Anschlüsse bauen (Bild: Telefónica Deutschland)
In den kommenden sechs Jahren will die Glasfaser-Gesellschaft 2,2 Millionen Haushalte in vorwiegend ländlichen und bisher unterversorgten Gebieten mit Glasfaser versorgen. Dafür sollen bis zu 5 Milliarden Euro in den Ausbau investiert werden. Die Gesellschaft plant, ein Glasfasernetz mit einer Länge von über 50.000 Kilometern zu errichten.
Das Joint Venture wird FTTH-Verbindungsprodukte an Telefónica Deutschland / O2 verkaufen, die als Breitbandservice an O2 Endkunden vermarktet werden. Der Wholesale-Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren. Das Gesamtentgelt für diese Mindestlaufzeit werde von verschiedenen Faktoren abhängen, so das Unternehmen, insbesondere von der Abnahme der Dienstleistungen. Eine Mindestabnahmeverpflichtung besteht nicht.
Telefónica Deutschland / O2 wird dem Joint Venture zudem Transportleistungen über das bestehende Transportnetzwerk zur Verfügung stellen. Dies kann das Joint Venture FTTH-Vorleistungsprodukte an Telekommunikationsdienstleister bereitstellen, die diese Breitbandservices an ihre jeweiligen Endkunden vermarkten. Der Transportservicevertrag hat eine Mindestlaufzeit von 15 Jahren. Die an Telefónica Deutschland / O2 zu zahlende Dienstleistungsvergütung ist volumenbasiert und soll sich an Marktkonditionen orientieren.
Quelle: Mitteilung von Telefónica Deutschland