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Bundesnetzagentur gibt Frequenzen für WLAN bei 6 GHz frei?
Mehr Kapazität und schnellere Verbindungen mit Wi-Fi 6E
Die Bundesnetzagentur hat eine Allgemeinzuteilung für WLAN-Nutzungen im 6 GHz-Bereich veröffentlicht. Damit wird das verfügbare Spektrum für WLAN verdoppelt, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Das zusätzliche Spektrum von 480 MHz ermöglicht mehr Kapazität für WLAN-Anwendungen insbesondere in dicht besiedelten Gebieten.
(Bild: istockphoto.com/Arkadiusz Wargula)
Die bestehenden WLAN-Frequenzbereiche um 2,4 und 5 GHz seien mitunter stark ausgelastet. Außerdem ermöglicht das neue Spektrum die Nutzung neuer Technologien wie Wi-Fi 6E mit breiteren Kanälen.
Von den zusätzlichen WLAN-Frequenzen im Bereich 5,945 GHz - 6,425 GHz sollen Privatpersonen, Betriebe und andere Einrichtungen profitieren. Denn hier seien höherer Datendurchsatz und stabilere Verbindungen möglich - für Anwendungen wie Videotelefonie, Gaming oder Streaming. Noch sind allerdings keine Router und keine Endgeräte hierzulande erhältlich, die im freigegebenen 6-GHz-Bereich funken.
Die die Bundesnetzagentur folgt mit der Allgemeinzuteilung (www.bnetza.de/wlan6ghz) einem Beschluss der EU-Kommission, der das Spektrum EU-weit für die WLAN-Nutzung vorsieht. Das europäische Electronic Communications Committee (ECC) hat bereits im Herbst 2020 die technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen zur Nutzung des 6 GHz-Bands durch WLAN verabschiedet.
Quelle: Mitteilung der Bundesnetzagentur
