Newsticker
- Vodafone: Internet für 198.000 Kabel-Haushalte verbessert
- congstar Prepaid Osteraktion: Mehr Datenvolumen zum gleichen Preis
- FRITZ!OS 8.25 Update für FRITZ!Box 6660 Cable und FRITZ!Box 6591 Cable
- OPPO Find N6: Neues Foldable mit Zero-Feel-Crease-Technologie vorgestellt
- waipu.tv und HBO Max im Aktionspaket für 6,99 Euro
- O2 Telefónica wird exklusiver Mobilfunk- und Festnetzpartner der ADAC Vorteilswelt
- Bundesnetzagentur: Neue Anwendung zur Überprüfung der Mindestversorgung
- Samsung schließt Partnerschaft mit der Deutschen Bank
- M-net bietet Glasfasertarife ab unter 10 Euro pro Monat an
- Probealarm: Landesweiter Warntag am 12 März 2026
WLAN im 6 GHz Spekturm im kommenden Jahr
Verdopplung des WLAN-Spektrums
Vergangenen Freitag hat das europäische Electronic Communications Committee (ECC) die technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen zur Nutzung des 6 GHz-Bands durch WLAN verabschiedet. Das zusätzliche Spektrum von 480 MHz wird mehr Kapazität für WLAN-Anwendungen ermöglichen und soll sowohl Verbraucher als auch Industrie zur Verfügung stehen.

Wi-Fi 6E (Bild: LANCOM Systems GmbH)
Mit der Freigabe des neuen Frequenzbereichs soll das Doppelte des bisherigen Spektrums für WLAN zur Verfügung stehen. Bereits Mitte 2021 sollen Verbraucher und Wirtschaft in Europa das Wi-Fi 6E (Enhanced) – so der Vermarktungsname des erweiterten Standards – nutzen können.
Laut LANCOM soll die Öffnung des 6-GHz-Bandes stabilere Verbindungen, mehr Bandbreite und geringere Latenzzeiten ermöglichen. Erste Tests lassen Übertragungsraten von bis zu 3,6 GBit/s erwarten, bei Latenzzeiten von unter 2 Millisekunden, so der Hardware-Herstelelr.
Die Bundesnetzagentur plant, im 2. Quartal 2021 einen zusätzlichen Frequenzbereich für WLAN bereitzustellen, teilte die Behörde mit. Der Ausschuss für Elektronische Kommunikation (ECC) habe unter Beteiligung der Bundesnetzagentur die technischen Grundlagen für einen gemeinsamen europäisch harmonisierten Markt für 6-GHz-WLAN geschaffen. Diese seien die Grundlage für die Umsetzung in Deutschland.
In der EU muss der Vorschlag der ECC zunächst von der EU-Kommission angenommen werden. Dies soll im März 2021 geschehen. Etwa zwei Monate später – also voraussichtlich im Mai – wird die Rechtsvorgabe dann im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Ab diesem Zeitpunkt haben die EU-Mitgliederstaaten sechs Monate Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.
Quellen: Mitteilung von LANCOM und Mitteilung der Bundesnetzagentur