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1&1 Mobilfunkkunden ins eigene O-RAN-Netz migriert
Auflage zur wettbewerblichen Unabhängigkeit erfüllt
1&1 habe alle seinen Mobilfunkkunden ins eigene Open-RAN Netz überführt. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die über 12 Millionen Kunden nutzen nun das moderne 5G-Netz, heißt es weiter. Damit erfüllt 1&1 auch die von der Bundesnetzagentur erteilte Auflage zur wettbewerblichen Unabhängigkeit vor der gesetzten Frist.

1und1 Logo auf dem Firmengebäude in Montabaur (Bild: 1und1; Ausschnitt)
Laut Unternehmen sei das 1&1 O-RAN das erste vollständig virtualisierte und cloudbasierte Mobilfunknetz Europas auf Basis der Open-RAN-Technologie. Open RAN ermöglicht es, Netzkomponenten verschiedener Hersteller auf Basis technischer Standards flexibel zu kombinieren. 1&1 arbeitet mit rund 100 Partnerfirmen zusammen.
»Wir heißen unsere Kundinnen und Kunden im leistungsstarken 1&1 O-RAN willkommen. Mit dem vierten deutschen Mobilfunknetz gibt es mehr Wettbewerb und Wahlfreiheit«, sagt Ralph Dommermuth, CEO 1&1.
Seit dem Start der mobilen Dienste im 1&1 O-RAN am 08. Dezember 2023 ist 1&1 als eigenständiger Mobilfunknetzbetreiber aktiv. Zuvor hatte das Unternehmen Mobilfunkdienstleistungen als Wiederverkäufer im sogenannten MVNO-Modell (Mobile Virtual Network Operator) angeboten. Zeitgleich mit dem Start der mobilen Dienste im 1&1 Netz startete die schrittweise Migration der bestehenden 1&1 Mobilfunkverträge.
Der Abschluss der Migration markiert zugleich die Umsetzung einer zentralen Auflage der Bundesnetzagentur: In Zusammenhang mit der Frequenzzuteilung aus der 5G-Auktion wurde 1&1 verpflichtet, bis zum 31.12.2025 die wettbewerbliche Unabhängigkeit als vierter deutscher Netzbetreiber herzustellen. Es ist Mobilfunknetzbetreibern grundsätzlich nicht gestattet, parallel als Wiederverkäufer von Netzleistungen anderer Betreiber tätig zu sein. 1&1 wurde für die Migration seiner Kunden in das neue 1&1 Netz lediglich eine befristete Übergangsphase eingeräumt. Mit Abschluss der Kundenmigration hat 1&1 diese Auflage vorzeitig umgesetzt.
Quelle: Mitteilung von 1&1