Newsticker
- 1&1 vereinfacht den Smartphone-Wechsel über Betriebssystem-Grenzen hinweg
- Revolut startet ein eigenes Mobilfunkangebot
- waipu.tv Start inklusive TVdirekt und TV-Stick für 4,99 Euro monatlich
- Telekom erwirbt die exklusiven Live-Rechte an der 3. Liga bis 2031
- Glasfaser: SWM, M-net und Telekom treiben FTTH-Ausbau voran
- Ortel Mobile: Jubiläumstarif bietet 100 GB und internationale Freiminuten
- Tchibo Mobil Tarif mit 60 GB Daten für 9,99 Euro wieder erhältlich
- Vodafone: Mehr als 2.400 Baumaßnahmen im Mobilfunknetz
- Lebara senkt Preis für 100 GB Tarif auf 11,99 Euro
- Telekom erhöht Preise bei Festnetz-Tarifen
Jeder dritte Haushalt hat einen Breitband-Anschluss
BITKOM: Im internationalen Vergleich aber nur Mittelfeld
Jeder dritte Privathaushalt in Deutschland hat jetzt einen Breitband-Anschluss ins Internet. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Berlin mit. Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich die Zahl der schnellen Internetanschlüsse verdoppelt. Der BITKOM schätzt, dass Ende dieses Jahres 35 Prozent der Haushalte Breitbandzugang haben werden, Anfang 2009 gar jeder zweite Haushalt.
Trotz des starken Wachstums liegt Deutschland im internationalen Vergleich nur im hinteren Mittelfeld. So betrug nach Angaben der OECD im Juni 2006 der Anteil der Haushalte mit Breitbandanschluss in Südkorea 71 Prozent, in Dänemark 63 Prozent, Großbritannien 47 Prozent und in Spanien 40 Prozent.
Derzeit gelten in Deutschland Übertragungsraten von über 384 Kilobit pro Sekunde als Breitband. In den Anfangszeiten des Internets wurde nur ein Kilobit pro Sekunde übermittelt. Inzwischen sind Breitbandanschlüsse mit mindestens zwei Megabit pro Sekunde die Regel und der Startschuss für Angebote mit 50 Megabit pro Sekunde ist bereits gefallen.
Leistungsstarke Internet-Verbindungen basieren in Deutschland noch überwiegend auf DSL (Digital Suscriber Line). Aber auch die TV-Kabelnetze werden derzeit verstärkt für die schnelle Datenübertragung ausgebaut. In dünn besiedelten Regionen rechnet sich der Ausbau jedoch vielfach nicht. Dort gelten drahtlose Technologien wie UMTS und WiMAX als Hoffnungsträger.