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AML: Neues Notrufsystem für 1&1 Kunden
Genaue Ortung im Notfall
Mobilfunkkunden von 1&1 können nun auch das neue Notrufsystem AML nutzen. Wie das Unternehmen mitteilte, ist der dienst für alle 1&1 Kunden verfügbar, sowohl im Netz von Telefónica als auch im Netz von Vodafone. Voraussetzung ist die Nutzung eines Android-Smartphones.

AML steht für Advanced Mobile Location. Der Ortungsdienst soll Leben retten: Kommt es zu einem Notfall und der Nutzer wählt die Notrufnummer 112, dann wird automatisch sein exakter Standort an die Rettungsleitstelle übermittelt. Die Ortung basiert auf genauen GPS-Koordinaten und ist damit sehr viel exakter als über Funkzellen. Das spart im Ernstfall wichtige Zeit, da der Rettungsdienst sofort weiß, wohin er fahren muss, ohne dass der Anrufer sich erstmal orientieren muss.
Mobilfunknutzer müssen ihre Standortdaten nicht aktiviert haben, damit AML funktioniert. Denn die GPS-Funktion wird automatisch eingeschaltet sobald die 112 gewählt wird. Den zuständigen Leitstellen werden alle eingehenden Daten für 60 Minuten zum Abruf zur Verfügung gestellt und anschließend gelöscht.
Der neue Dienst ist ab sofort für 1&1 Mobilfunkkunden verfügbar. AML steht automatisch zur Verfügung und muss nicht extra durch den Nutzer aktiviert werden. Vorrausetzung ist allerdings ein Android-Smartphone mit der Betriebssystem-Version 4.0 oder aktueller. Folgendes gilt es zudem zu beachten: Die Google Play Services müssen für AML vorinstalliert sein. Bei Google selbst heißt der AML-Service Android Emergency Location Service (ELS). Anfang Oktober hat Telefónica Deutschland bekannt gegeben, das neue Notrufsystem AML zu unterstützen.