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Neue Investoren für Deutsche Glasfaser
7 Milliarden Euro für 6 Millionen neue FTTH Anschlüsse geplant
Zwei Investoren übernehmen Deutsche Glasfaser und wollen Milliarden in den Ausbau von Glasfaseranschlüssen investieren. Konkret steigen EQT und OMERS beim Anbieter aus Borken ein. Sie lösen damit KKR und Reggeborgh ab. Die neue Unternehmensgruppe plant den Ausbau von mehr als 6 Millionen Glasfaseranschlüssen (FTTH - Fiber To The Home) in ganz Deutschland. Dafür sollen mittelfristig 7 Milliarden Euro investiert werden.

KKR und Reggeborgh beabsichtigen ihre Anteile – nach der noch ausstehenden Genehmigung der in Deutschland und Europa zuständigen Behörden – an EQT aus Schweden und OMERS aus Kanada zu übertragen. EQT hat 2019 die Mehrheitsanteile am saarländischen Telekommunikationsunternehmen inexio übernommen und ist im Besitz einer Reihe weiterer Glasfasernetzbetreiber in Europa.
»Die künftig enge Zusammenarbeit mit inexio in einer Unternehmensgruppe eröffnet weiteres Beschleunigungspotenzial für unseren Glasfaserausbau. Mit den für die Gruppe mittelfristig geplanten 6 Millionen FTTH-Anschlüssen werden wir weiter gerade die weißen und grauen Flecken erschließen«, sagt Uwe Nickl, CEO von Deutsche Glasfaser.
Die Unternehmensgruppe will den größten Teil der heute noch nicht mit Gigabit-fähigen Internetanschlüssen versorgten Gebiete in Deutschland erschließen. Zuletzt hat Deutsche Glasfaser Open-Access-Partnerschaften mit der Deutschen Telekom und mit Vodafone Deutschland geschlossen. Ein Schwerpunkt soll der weitere Ausbau von Kooperationen mit anderen Branchenteilnehmern sein. Doch der wichtigste Partner sollen die Menschen vor Ort und die Kommunen bleiben, fügt Uwe Nickl hinzu.