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E-Plus: Ab 1. Juli ohne APN mobil im Internet surfen
APN-Einstellungen für alle Anbieter im E-Plus Netz nicht mehr nötig

Ab 1. Juli 2013 können Mobilfunknutzer im E-Plus Netz auch ohne Einstellung eines APN (Access Point Name, dt.: Zugangspunkt) mobil im Internet surfen können. Einerseits lässt sich der mobile Internetzugang so auch einfacher nutzen, andererseits kommen die Nutzer so automatisch ins Netz - auch wenn sie es nicht möchten.
Was ist ein APN?
Üblicherweise werden APN-Einstellungen im Handy oder Smartphone benötigt, um überhaupt eine mobile Internetverbindung herstellen zu können. Diese definieren die Adresse des Zugangspunktes beim Mobilfunkanbieter, über den die Verbindung aufgebaut wird. Je nach Dienst können Mobilfunkanbieter auch unterschiedliche Einstellungen bereitstellen, zum Beispiel für mobiles Internet per Handy oder Surfstick oder zu speziellen Diensten, wie WAP oder Vodafone live!. Auch eine Unterscheidung von Tarifen ist mit verschiedenen APN möglich.
Vor- und Nachteile der netzseitigen APN-Erkennung

bisher mussten APN-Zugangsdaten entweder manuell über das Menü des Mobiltelefons eingestellt werden oder konnten per SMS empfangen werden. E-Plus will nun auf die manuelle Einstellung verzichten und die Zuordnung netzseitig durchführen. Betroffen sind nicht nur Kunden der E-Plus Marke BASE. Auch Mobilfunkkunden anderer Anbieter, die ihre Prepaid- und Postpaid-Dienste im E-Plus Netz anbieten, benötigen künftig keine APN-Einstellung mehr in ihren Endgeräten. Dies gilt allerdings nur für Inland. Wer im Ausland mit einem Mobiltelefon eines E-Plus Anbieters ins Internet will, muss die APN-Einstellung weiterhin manuell eintragen. Für E-Plus Marken wie BASE, simyo, blau.de, Aldi Talk, Ay Yildiz oder Yourfone gelten folgende Einstellungen: APN: internet.eplus.de, Benutzername: eplus, Kennwort: internet. Wer für einen besonderen Datentarif, etwa eine Tagesflatrate, einen anderen APN benötigt, muss diesen allerdings weiterhin manuell eintragen.
Was zunächst nach einer Vereinfachung klingt, birgt auch Gefahren in sich. Bisher konnten Kunden durch Löschen von APN-Einstellungen verhindern, dass das Mobiltelefon versehentlich eine Internetverbindung aufbaut. Nun müssen die Kunden dies anders regeln und den mobilen Internetzugang explizit ausschalten. Wie das funktioniert, soll die jeweilige Handy-Anleitung verraten.
Wer eine Internet-Flatrate hat, muss natürlich keine Sorgen machen. Ohne einer Flatrate berechnet zum Beispiel BASE im Standard-Tarif 99 Cent pro Megabyte für den mobilen Internetzugang via GPRS oder UMTS.
Update: Screenshot von APN-Einstellungen und einige weitere Erklärungen zu APN hinzugefügt [via].
