Vodafone will 300 neue LTE-Stationen in Hessen bauen

Ziel: Funklöcher stopfen und Netzkapazität verstärken

06. Dezember 2018

Vodafone will seine Mobilfunk-Versorgung in Hessen verbessern. Das Unternehmen hat am Mittwoch den Startschuss für das neue Ausbauprogramm bekannt gegeben. Demnach will Vodafone neue LTE-Stationen erreichten und an bestehenden Standorten die Technik ausbauen.

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Insgesamt will Vodafone nach eigenen Angaben 40 Millionen Euro aus eigenen Mitteln in den Ausbau des Mobilfunknetzes im Bundesland Hessen investieren. Geplant sei unter anderem, in den Städten Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen und Wiesbaden sowie in 16 Landkreisen 300 neue LTE-Stationen in Betrieb zu nehmen. Hierzu wird Vodafone komplett neue Mobilfunk-Stationen bauen oder erstmals LTE-Technik an bestehenden Mobilfunk-Standorten installieren. Zudem wird Vodafone an 130 vorhandenen LTE-Standorten zusätzliche LTE-Antennen anbringen. Damit will der Netzbetreiber LTE-Funklöcher schließen sowie mehr Kapazität und höhere Surf-Geschwindigkeiten in das eigene Mobilfunknetz bringen.

Die LTE (4G) Technik liefert sowohl schnelles Internet für unterwegs als auch besseres Telefonieren. Vodafone hat in den besiedelten Gebieten in Hessen nach eigenen Angaben mehr als 1.900 Mobilfunkstandorte. Damit sei eine eine Outdoor-Versorgung von über 99 Prozent gegeben. Bei der aktuellen Mobilfunktechnologie LTE weise eine Versorgung von fast 90 Prozent der Haushalte im Bundesland auf, so das Unternehmen weiter. Die jüngsten Tests von Fachmagazinen wie CHIP und Computerbild haben dem Vodafone-Netz eine insgesamt gute bis sehr gute Qualität bescheinigt. Dennoch gäbe es einiges zu tun, so der Mobilfunkanbieter. In Hessen gäbe es weiße Flecken insbesondere beim Mobilfunkempfang innerhalb von Gebäuden und bei der LTE-Versorgung, erklärt Vodafone die geplanten Maßnahmen. Informationen zur Netzabdeckung, auch zu den LTE-Funklöchern, die aktuell noch vorhanden sind, finden interessierte Nutzer auf der Website von Vodafone.

 
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